Penne all arrabiata

Ein echter italienischer Küchenklassiker, der in der Geschmackschule immer wieder auf den Tisch kommt. Einfach, schnell – eben typisch mediterran:
Penne all arrabiata
Für 4 Portionen
1 große Dose geschälte Tomaten (800g)

100 g Pancetta (durchwachsener geräucherter Bauchspeck)
oder vegetarisch: 1 EL Kapern
150 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Chilischoten
4-5 Stiele Oregano und/oder gehackte Petersilie
4 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker
400 g Penne rigate
60 g frische geriebener Pecorino
Olivenöl zum Beträufeln
Zubereitung

Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Tomaten grob würfeln. Pancetta und Zwiebeln fein würfeln. Knoblauch zerdrücken. Chilischoten in feine Ringe schneiden. Oreganoblätter abzupfen, 2/3 davon fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen, Pancetta, Zwiebeln, Knoblauch und Chilischoten bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten darin dünsten. Tomaten mit Saft zugeben und offen 8-10 Minuten kochen, dabei mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.

Die Nudeln nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser bissfest garen und in einem Sieb abgießen, dabei das Nudelwasser auffangen und 100 ml abmessen. Nudeln, Nudelwasser und fein gehackten Oregano sofort mit dem Sugo mischen.

Auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Pecorino, restlichem Oregano und Pfeffer bestreuen und mit Öl beträufeln.

Rührei aufgeppt!

Mal muss es einfach schnell gehen und trotzdem lecker:

Buntes Rührei

Zutaten für 6 Portionen

3 rote Paprikaschoten

12 Eier

100ml Sahne

Salz, Paprikapulver, Pfeffer

1 kleines Bund Schnittlauch

6 TL Rapsöl

12 Scheiben Vollkornbrot

12 TL Tomatenmark

12 Gewürzgurken

 

Besondere Küchenutensilien

Beschichtete Pfanne, große Schüssel.

 

So gelingt es

Paprikaschote waschen und putzen, in sehr feine Würfel  schneiden. Frischen Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden, das geht sehr gut mit einer Küchenschere!

Eier aufschlagen und mit der Sahne in der Rührschüssel verquirlen. Behutsam mi Salz, Paprikapulver und Pfeffer würzen. Den Schnittlauch unter die Eimasse rühren.

Die Brotscheiben mit Tomatenmark bestreichen. Gewürzgurken längs in dünne Scheiben schneiden.

Das Öl in der Pfanne erhitzen. Zuerst die Paprikawürfel kurz andünsten, dann den Ei-Mix in die Pfanne geben. Das Ei bei geringer Hitze fest werden lassen, dann erst vorsichtig umrühren. So lange behutsam rühren, bis das Rührei komplett fest ist. Pfanne von der heißen Herdplatte nehmen.

Das Rührei auf beide Brotscheiben verteilen, die Gurkenscheiben wie einen Fächer aufs Ei legen.

Statt der Paprikaschote kann man auch gewürfelte Tomaten oder klein geschnittene Champignons verwenden.

Asia-Rotkraut-Salat

Gerade im Herbst und Winter sollte man auf frische, vitaminreiche Salate nicht verzichten! Dabei natürlich zu Produkten der Saison greifen und bei den Gewürzen durchaus mal etwas riskieren. Hier ein köstlicher Rotkraut-Salat, der ziemlich asiatisch angehaucht ist:

 

Asia-Rotkraut-Salat

 

Zutaten für 6 Portionen

1,4 kg Rotkohl, gewaschen und in feine Streifen geschnitten

1 Bio-Orange ausgepresst

3 Bio-Orangen filetiert

1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gerieben

1 rote Chilischote, fein gehackt

3 EL Sojasauce

4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

2 EL Sesamsaat, geröstet

6 EL  Honig

3 EL Zitronensaft

4 EL Rapsöl nativ

3 TL Sesamöl

1 Prise Salz

Eine Hand voll Korianderblätter

 

Besondere Küchenutensilien

– Keine –

 

So gelingt es

Den Saft der Orange in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf die Hälfte reduzieren. Mit Ingwer, Chilischote, geriebene Schale einer Orange, Zitronensaft, Honig, Sojasauce, dem Salt und den Ölen verrühren.

Den Rotkohl in eine große Salatschüssel geben und die Marinade gründlich unterheben. Mindestens 30 Minuten in der Marinade ziehen lassen.

Die restlichen Orangen filetieren und anschließend unter den Salat heben, ebenfalls die Sesamsaat und die Frühlingszwiebeln. Auf Tellern servieren und mit Korianderblättchen bestreuen.

Tomatensauce aus Piemonte

Ein umwerfend einfaches, dafür aber außergewöhnlich schmeckendes Rezept für eine Tomatensauce aus dem Norden Italiens.

Piemonteser Tomatensauce

Zutaten für 6 Portionen

1200g Tomaten aus der Dose, stückig

2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt

1 Bund Petersilie, fein gehackt

1 getrockneter Peperoncino (italienische Chilischote), fein gehackt

2 Lorbeerblätter

1 EL Senfkörner

2 EL Rohrzucker

2 – 3 EL Rotweinessig

Salz

1 Stück Parmesankäse

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Alle Zutaten außer Salz und Essig (und ohne Öl!) in einen großen Topf geben und sanft erhitzen, aufkochen lassen und dabei immer wieder umrühren. Bei milder Hitze das Ganze etwa 10 Minuten eindicken lassen.

Mit Salz und Essig abschmecken. Die Sauce sollte eindeutig süß-sauer schmecken und durch den Peperoncino eine pikante Note haben.

Mit gekochten Nudeln und frisch geriebenem Parmasankäse servieren.

 

Tipp: Dazu passen Gnocchi, Penne,  aber auch breite Bandnudeln.

 

 

 

Thunfischgulasch

Wir lieben Fisch! Dieses Rezept verdanken wir Alfred Biolek und seiner großartigen TV-Kochsendung Alfredissimo!

 

Thunfischgulasch

Zutaten für 6 Portionen

750g Thunfisch, mittelgroß gewürfelt

600g Kartoffeln (festkochend), geschält und grob gewürfelt

3 grüne Paprika, geviertelt und in feine Streifen geschnitten

3 rote Paprika, geviertelt und in feine Streifen geschnitten

3 mittelgroße Zwiebeln, fein gewürfelt

6 Knoblauchzehen, ausgepresst

3 x 400g Dosen-Tomaten, stückig

2 rote Chili, fein gehackt

1 Zitrone

¼ Liter trockener Weißwein

3 TL mildes Paprikapulver

3 EL Olivenöl

2 TL Zucker

Salz

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Thunfischwürfel in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern und abgedeckt im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde marinieren.

Zwiebel und Knoblauch in einem weiten Topf mit Deckel sanft andünsten, dann die paprikastreifen dazu geben und  etwa 7 Minuten dünsten. Zucker dazu geben und etwas karamelisieren lassen.

Die Tomaten in den Topf geben, dann die Chili, das Paprikapulver, Salz und Pfeffer dazu geben und 10 Minuten sanft garen. Kartoffeln und Weißwein hinzufügen, den Deckel auf den Topf setzen und bei milder Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, immer wieder mal umrühren.

Zuletzt den Thunfisch samt Marinade dazu geben und bei extrem kleiner Hitzerund 5 Minuten gar ziehen lassen; der Eintopf darf keinesfalls kochen, sonst wird der Fisch zäh.

Leichte Limonade

Was haben unsere Großeltern eigentlich (jenseits von Wasser) getrunken, als es noch keine Fanta & Co in Flaschen zu kaufen gab? Richtig: Selbstgemachte Limonaden!

Zutaten für ca. 1,5 Liter
1 Liter Trinkwasser (kann aufgesprudelt werden)
2 EL Rohrzucker
1 Zitrone
1 Grapefruit
1 Orange
1 Limette

Besondere Küchenutensilien
Messbecher, Zitruspresse, große Karaffe für 1,5 Liter Flüssigkeit. Evtl. Trinkwassersprudler.

So gelingt es
Früchte halbieren und auspressen. Fruchtsaft in die Karaffe geben.

Mit (aufgesprudeltem) Trinkwasser auffüllen. Zitrusfrüchte-Limonade mit Rohrzucker mischen und kalt stellen.

 

Tipp: Je nach Geschmack kann das Wasser aufgesprudelt und frische Minze beigefügt werden. Trinkwasser erfüllt in Deutschland höchste Ansprüche an Reinheit. Es ist im Vergleich zu Mineralwasser super preiswert: Mit nur 10 Cent kann man den Tagesbedarf eines Erwachsenen (2 Liter) für mehr als 1 Monat abdecken!

Rindsrouladen

Hier ein echter Küchenklassiker, sozusagen aus der Abteilung „Rezepte der bedrohten Art“:

 

Rindsrouladen klassisch

Zutaten für 6 Portionen

6 Rouladen vom Rind

6 Gewürzgurken

3 mittelgroße Zwiebeln

300 g Frühstücksspeck, 24 Streifen

10 TL mittelscharfer Senf

600ml Rindfleischfond

1 ½ Glas Rotwein

1 Stück Butterschmalz

Salz

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

3 TL Speisestärke

 

Besondere Küchenutensilien

– Küchengarn, Fleischklopfer, Küchentimer –

 

So gelingt es

Die Rouladen einzeln auf einer geeigneten Unterlage vorsichtig klopfen, um eine größtmögliche Fleischoberfläche zu erzielen. Anschließend einseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig mit Senf bestreichen und mit dem Frühstücksspeck (ca. 4 Scheiben je Roulade) belegen.

Die Zwiebel vierteln und anschließend in dicke Scheiben schneiden und zusammen mit der Gurke auf die Roulade legen. Die Roulade links und rechts über die Gurke und die Zwiebeln zusammenlegen und längs zusammenrollen. Mit Küchengarn umwickeln und fixieren.

In einem breiten Topf das Butterschmalz erhitzen und die Rouladen bei großer Hitze anbraten und vorsichtig wenden.

Wenn die Rouladen rundum braun angebraten sind, mit dem Bratenfond, etwas Rotwein oder mit Wasser ablöschen bis die Rouladen fast bedeckt sind. Die Temperatur reduzieren und mit kleiner Hitze rund 90 Minuten sanft köcheln lassen. Küchentimer entsprechend einstellen.

Backofen auf etwa 100° C vorheizen.

Die Rouladen aus dem Topf nehmen und im Backofen halten. Die Sauce im Topf bei großer Hitze ein wenig einköcheln lassen. Das Stärkemehl in einer Tasse mit etwas Wasser verrühren und die Sauce mit dem Stärkemehl binden, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmecken Salzkartoffeln oder Kartoffelklöße mit Rotkohl.

Linsensuppe

Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen kommen inzwischen leider viel zu selten auf den Tisch. Dabei stecken sie voller wertvoller Mineralien und hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, was bei einer vegetarischen Ernährung besonders wichtig ist.

Hier eine Suppe mit Puy-Linsen, die nicht einmal über Nacht eingeweicht werden müssen:

 

Zutaten für 6 Portionen

200g Puy-Linsen

450g Wirsing, fein gehobelt

400g Tomaten, gehackt

1 Möhre, in dünne Scheiben geschnitten

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1,5 Liter Gemüsebrühe

450ml Wasser

½ TL Thymian

2 Lorbeerblätter

2 EL Olivenöl

Salz

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 EL gehackte Korianderblätter

Besondere Küchenutensilien

– großer Suppentopf mit Deckel, Küchentimer –

So gelingt es

Das Öl im Suppentopf erhitzen und die Zwiebel und die Knoblauchzehe darin sanft schmoren. Nach 4 Minuten die Möhren hinzu geben, ebenfalls kurz dünsten. Dann den Wirsing dazu geben und gut umrühren. Gut 2 Minuten mit dünsten, anschließend die Tomaten sowie den Thymian und die Lorbeerblätter in den Topf geben und unterrühren. Brühe angießen, Deckel auflegen und bei kleiner Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen.

In einem zweiten Topf mit Deckel die Linsen mit dem Wasser aufkochen lassen, Deckel auflegen und bei kleiner Hitze etwa 25 Minuten garen lassen. Durch ein Sieb abgießen und in den Suppentopf geben.

Aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Suppentellern, garniert mit den gehackten Korianderblättern servieren.

Indisches Curry mit Hähnchenbrustfilets – Chicken Tikka Masala

Hier kommt nun das versprochene Curry-Rezept! Bei einem Curry kommt es vor allem auf die Gewürzmischung und Qualität des Currys an. Wir stehen total auf Currypasten im Gegensatz zu Currypulver, und die besten fertigen Currypasten stammen weiterhin von Pataks (im Asia-Shop zu finden). Und wenn es um Geflügel geht, kommt für uns nur Bio-Qualität in Frage!

 

Chicken Tikka Masala

Zutaten für 6 Portionen

4 Bio-Hähnchenbrustfilets ohne Haut

2 Zwiebeln

1 rote Chili, in feine Ringe geschnitten

1 daumengroßes Stück Ingwer, in feine Scheiben geschnitten

1 Bund Koriandergrün

1 Stück Butterschmalz

½ Glas Pataks Tikka Masala Curry oder Pataks Curry Extra Hot

400g Dose stückige Tomaten

400ml Kokosmilch

200g Naturjoghurt

1 kleine Hand voll Mandelblättchen

1 Zitrone, in Spalten geschnitten

Meersalz

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– großer Topf oder Wok mit Deckel –

 

So gelingt es

Das Hähnchenfleisch in fingerdicke Streifen schneiden. Die Zwiebeln halbieren und in dünne Ringe schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Diese beiseite stellen. Die Korianderstiele in kleine Stücke hacken.

In einem großen Topf oder Wok das Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebeln dazu geben und bei kleiner Hitze glasig schmoren. Chili, Korianderstiele und Ingwer dazu geben und etwa 5 Minuten mit schmoren.

Die Hitze etwas höher einstellen, die Hähnchenbrustfilets dazu geben und kräftig anbraten. Die Currypaste gut unterrühren und höchstens 2 Minuten mit braten. Tomaten und Kokosmilch einrühren, mit Salz würzen und das Ganze zum Kochen bringen. Deckel auflegen und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten gar schmoren. Falls die Sauce zu sehr eindickt, heißes Wasser angießen. Immer wieder mal umrühren.

Am Ende der Garzeit noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Tellern servieren, Basmati-Reis dazu reichen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit Mandelblättchen und Korianderblättern garniert servieren.

Der perfekte Basmati-Reis

Gestern gab es bei der Geschmackschule ein grandioses indisches Curry (Rezept dazu gibt es morgen!). Zu einem klasse Curry gehört ein guter Basmati-Reis. Wir haben nach einigem Tüfteln herausgefunden, wie man ihn am besten auf einem Elektro-Ceranfeld zubereitet. Leute mit Gasherden müssen da ein wenig ausprobieren, wichtig aber sind die jeweils ersten und letzten 15 Minuten der Zubereitung:

Für 6 Personen braucht man:

6 Tassen Basmati-Reis

9 Tassen Wasser

2 TL Meersalz

2 EL Butter

So gelingt es:

Den Reis in einen ausreichend großen Topf mit Deckel geben, Salz dazu und mit dem Wasser begießen. Den Küchentimer auf 15 Minuten stellen.

Nach 15 Minuten auf höchster Stufe mit geschlossenem Deckel den Reis zum Kochen bringen. Topfdeckel abnehmen und auf höchster Stufe weiter Kochen lassen, ab und zu ein wenig umrühren, damit nichts anbrennt. Solange auf höchster Stufe kochen lassen, bis das Wasser nahezu komplett verdampft ist. Die Bunter unterrühren, den Topf auf ein kaltes Ceranfeld schieben und den Deckel auf den Topf setzen.

Küchentimer wieder auf 15 Minuten stellen. Den Topf nach 10 Minuten wieder auf das noch warme Ceranfeld zurück ziehen.

Kurz vor Ende der letzten 15 Minuten probieren, ob der Reis gar ist. Falls nicht, etwas heißes Wasser hinzu geben und den reis auf kleinster Stufe noch ein paar Minuten gar ziehen lassen. In der Regel ist der Reis aber nach 15 Minuten perfekt gegart und durch die Butter absolut köstlich!