Zur Winterpause: Ente in Armanac mit Kräutern

Die Geschmackschule verabschiedet sich in die Winterpause, aber natürlich mit einem leckeren Koch-Tipp für die Weihnachtstage!

Am 7. Januar 2013 sind wie wieder mit neuen Rezepten am Start und wünschen bis dahin allen Freunden und Lesern schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!

Ente in Armanac mit Kräutern

Zutaten für 6 Portionen

1 Bio-Ente, ca. 2,2 kg

Leber der Ente, fein gehackt

1 große Zwiebel, sehr fein gehackt

1 rohes Bio-Ei

1 Zweig Rosmarin, fein gehackt

1 Zweig Thymian, fein gehackt

1 Zweig Bohnenkraut, fein gehackt

oder 1 EL Kräuter der Provence

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Frisch geriebene Muskatnuss

5cl Armanac

150g Weißbrot vom Vortag

Salz

Pfeffer

Besondere Küchenutensilien

– Geflügelschere, Küchengarn –

So gelingt es

Das Weißbrot in einer Schüssel mit warmen Wasser übergießen und quellen lassen, dann ausdrücken und mit der Entenleber, der Zwiebel, dem Ei und den Kräutern gründlich vermengen. Knoblauch und Muskat dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Armanac würzen. Gründlich durchkneten.

Die Ente außen und innen waschen und gründlich abtrocknen, innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Farce in die Ente geben und die Ente mit Küchengarn zunähen. 24 Stunden kühl stellen.

Backofen auf 220°C vorheizen. Fettpfanne mit etwas Wasser füllen, in den Ofen geben, die Ente auf einem Gitterrost in die Mitte des Ofens geben und mit dem Rücken nach oben 1 Stunde garen. Umdrehen und noch einmal 1 Stunde garen. Immer wieder mit etwas Wasser begießen.

Tipp

Den Bratenfond entfetten und daraus mit etwas Rotwein und wenig aufgelöster Kartoffelstärke eine Sauce rühren.

Sauerkrautsuppe

Sauerkraut kann viel mehr sein als eine deftige Beilage! Hier mal eine Suppe aus Sauerkraut, das gerade im Winter besonders lecker ist!

Sauerkrautsuppe

Zutaten für 6 Portionen

400g Sauerkraut

1,5 Liter Gemüsefond

1 große Zwiebel, fein gehackt

6 Scheiben Weißbrot vom Vortag, gewürfelt

200g Saure Sahne

1 ½ TL Kümmel

1 kleines Bund Petersilie, gehackt

6 EL Butter

2 EL Mehl

1 Prise Zucker

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Sauerkraut mit dem Fond in einen Topf geben, mit Kümmel würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze rund 30 Minuten garen. Immer wieder mal umrühren.

3 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin leicht anbräunen. Mehl darüber streuen und weiter hellbraun rösten. Etwas Wasser dazu geben und kräftig rühren.

Diese Masse, „Einbrenne“ genannt, unter das Sauerkraut rühren. Petersilie und Saure Sahne in die Suppe einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

In der restlichen Butter die Brotwürfel knusprig rösten und mit der Suppe in tiefen Tellern servieren.

Spinatsoufflé

Spinat kann – wie neulich auch der Grünkohl und das Sauerkraut – mehr sein als eine deftige Beilage. Bei diesem Soufflé ist Spinat der Star und eine köstliche Vorspeise für eine italienische Tafel. Im Original heißt das Gericht denn auch „Sformata di spinaci“.

Spinatsoufflé

Zutaten für 6 Portionen

750g Spinat, fein gehackt

1 große Zwiebel, fein gerieben

40g Mehl

75g Butter

375ml Milch

60g Parmesan, fein gerieben

5 Bio-Eier, getrennt

Salz

Pfeffer

1 Prise Muskatnuss, gerieben

400ml Tomatensauce

 

Besondere Küchenutensilien

– Feuerfeste Auflaufform/Puddingform, ofenfester Topf –

So gelingt es

Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Hälfte der Butter in einen Topf geben und erhitzen, Zwiebel darin anschmoren. Spinat dazu geben und zugedeckt etwa 5 Minuten sanft garen. Hitze hochstellen, Deckel abnehmen und unter ständigem Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Die übrige Butter in einem zweiten Topf erhitzen, Mehl dazu geben und glatt rühren. Etwas bräunen lassen, dann mit Milch ablöschen und glatt rühren. Vom Herd nehmen und 40g Parmesan, die Eigelbe, den Spinat sowie Salz und Pfeffer unterheben.

Die Eiweiße mit einem Mixer steif schlagen und unter die Masse ziehen.

Puddingform gut mit Butter bestreichen, dann die Soufflémasse hinein geben, mit gebutterter Alu-Folie bedecken.

Einen ofenfesten Topf halb mit Wasser auffüllen und das Wasser zum Kochen bringen. Die Puddingform hinein setzen und in den Backofen stellen. Rund 1 Stunde im Ofen garen lassen, herausnehmen und etwa 5 Minuten leicht abkühlen lassen. Auf eine Servierplatte stürzen und mit heißer Tomatensauce und frisch geriebenem Parmesankäse servieren.

Rote Bete Salat

Dieses Salatrezept ist kinderleicht und außerdem ein sehr leckeres Winterrezept:

Rote Bete Salat

Zutaten für 6 Portionen

5 Knollen Rote Bete, gekocht, geschält und grob gewürfelt

4 hart gekochte Eier,  grob gewürfelt

2 Äpfel, grob gewürfelt

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

2 EL Essig

125ml Mayonnaise

1 EL Zucker

1 TL Salz

2 TL Paprikapulver, edelsüß

Besondere Küchenutensilien

– große Salatschüssel –

So gelingt es

Alle Zutaten in  die Salatschüssel geben und gründlich miteinander verrühren. Im Kühlschrank etwa 1 Stunde durchziehen lassen, dann nochmals abschmecken und servieren.

Grünkohl – mal ganz anders!

Dieser Grünkohl ist extrem anders und eine tolle Alternative zur klassischen Variante.

Fischfans legen etwa 15 Minuten vor dem Ende der Garzeit Stücke von Räucherfisch auf den Grünkohl. Auf jeden Fall passen dazu Salzkartoffeln.

Grünkohl

Zutaten für 6 Portionen

900g Grünkohl, gewaschen und in grobe Stücke gezupft

2 große Zwiebeln, fein gehackt

6 EL neutrales Öl oder Butter

2 große Kartoffeln, fein gerieben

250ml Apfelsaft, naturtrüb

100ml trockener Weißwein

3 TL gekörnte Gemüsebrühe

3 TL Kümmel

8 EL mittelscharfer Senf

6 Lorbeerblätter

Salz

Pfeffer

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Das Öl oder die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln mit dem Kümmel darin sanft schmoren. Nach und nach den Grünkohl portionsweise dazu geben bis dieser in sich zusammengefallen ist. Geriebene Kartoffel unterheben.

Apfelsaft und Weißwein dazu geben und mit der Gemüsebrühe würzen. Lorbeerblätterdazu geben und den Senf hinein rühren. Bei milder Hitze rund 90 Minuten garen, immer wieder kurz umrühren, evtl. mit etwas heißem Wasser auffüllen, falls das Gemüse zu trocken wird.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es mag, kann noch 300ml Saure Sahne unterheben.

Linsengemüse

Dieses feine Linsengemüse passt hervorragend zu kross gebratenem Fischfilet!

Linsengemüse

Zutaten für 6 Portionen

600g Puy-Linsen

1 ½ Bund Suppengemüse

1 Bund Frühlingszwiebeln

3 Schalotten

1 ½ EL Zucker

30g Butter

2 EL Himbeeressig oder Rotweinessig

Salz

Pfeffer

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Die Linsen in einen Topf mit viel Wasser ohne Salz geben, zum Kochen bringen und etwa 15 bis 20 Minuten garen. Durch ein Sieb gießen und abtropfen lassen.

Die Schalotten, das geputzte Suppengemüse sehr fein hacken, die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und das ganze Gemüse etwa 10 Minuten sanft schmoren. Den Zucker hinzu geben und etwas karamelisieren lassen. Nun die Linsen in die Pfanne geben, gut durchrühren und mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Country-Kartoffeln

Hier kommt eine tolle Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch, die wenig Mühe macht und einfach lecker schmeckt:

Country-Kartoffeln

Zutaten für 6 Portionen

1600g Kartoffeln, festkochend

6 EL mittelgrobes Salz, optimal: Fleur de Sel

2 EL grob gemahlener schwarzer Pfeffer

3 Bund Rosmarin, fein gehackt

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– Backofen, Backblech, Backpinsel –

 

So gelingt es

Backofen auf 220°C vorheizen.

Kartoffeln, wenn möglich mit Schale, halbieren und in wenig Wasser 10 Minuten garen. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.

Aus Salz, Pfeffer und Rosmarin eine Gewürzmischung rühren und in einen Suppenteller geben. Die halbierten Kartoffeln mit der Schnittfläche in die Gewürzmischung tauchen und aufs Backblech legen.

Die Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln und für rund 30 bis 35 Minuten in den Backofen geben.

Zanderfilet mit Curry-Würze

Zu diesem leicht exotischen Fischrezept passt Basmatireis, aber auch gebackene Country-Kartoffeln aus dem Ofen. Wie man die Kartoffeln zubereitet, darum geht es morgen!

 

Zanderfilet mit Curry-Würze

Zutaten für 6 Portionen

6 Zanderfilets, jedes etwa 200g

9 EL mildes Currypulver

Salz

Pfeffer

500g Naturjoghurt

3 Knoblauchzehen

2 Zitronen

2 EL Butter

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– Knoblauchpresse, beschichtete Pfanne –

 

So gelingt es

Knoblauch in den Joghurt auspressen, behutsam mit Salz würzen und ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu geben, beiseite stellen.

Auf einem großen Teller das Currypulver mit etwa 1 EL Salz und 1 EL schwarzem Pfeffer mischen.

Die Fischfilets mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In der Currymischung wenden, so dass der Fisch ganz damit bedeckt ist.

Butter und einen kräftigen Schuss Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zanderfilets von allen Seiten kross braten, ggf. im Ofen warm halten.

Fisch mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln und mit je einem Klecks Knoblauch-Joghurt servieren.

 

Waldorfsalat

Im Winter stellt sich immer wieder die Frage, welcher Salat mit möglichst heimischem Gemüse machbar ist. Diese leichte Variante des Salatklassikers bekommt durch zusätzliche Orangenfilets oder frische Ananasstücke eine noch fruchtigere Note und einen zusätzlichen Schub Vitamine!

Waldorfsalat

Zutaten für 6 Portionen

375g Knollensellerie, grob geraspelt

375g säuerliche Äpfel, grob geraspelt

150g Walnüsse, grob gehackt

50g Mayonnaise

100g Joghurt

3- 4 EL Zitronensaft

1 Handvoll Ananasstücke

oder

Filets 1 Orange

Salz

 

Besondere Küchenutensilien

– Gemüseraspel, Salatschüssel –

 

So gelingt es

Mayonnaise, Joghurt, Zitronensaft und etwas Salz in der Salatschüssel miteinander verrühren.

Äpfel schälen, zügig raspeln und schnellstmöglich unter das Dressing heben, sonst verfärbt sich die Frucht unansehnlich braun.

Geschälten und geraspelten Knollensellerie sowie die Walnüsse und die Ananasstück oder Orangenfilets dazu geben, alles gut verrühren und nochmals mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren gut 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Karotten-Fenchel-Suppe

Am Meatless Monday gibt es heute ein komplett veganes Süppchen, das mit leckerem Gemüse daher kommt und bei winterlichem Wetter herzhaft wärmt.

 

Karotten-Fenchel-Suppe

Zutaten für 6 Portionen

500g Karotten, in dünne Scheiben geschnitten

1 mittelgroße Fenchelknolle, fein gewürfelt

1 Stange Lauch, in dünne Ringe geschnitten

1 Zwiebel, fein gewürfelt

50g Semmelbrösel

200g gemahlene Mandeln

1 – 2 EL Zitronensaft

1 kleines Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

1,7 Liter Wasser

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– großer Suppentopf, Passierstab oder Mixer –

 

So gelingt es

Das Olivenöl im Suppentopf erhitzen, Zwiebel und Lauch darin andünsten. Karotten und Fenchel dazu geben, drei bis vier Minuten mitdünsten. Wasser angießen und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel auflegen und rund 45 Minuten bei milder Hitze garen bis das Gemüse weich ist.

Die Semmelbrösel mit wenig kaltem Wasser bedecken und etwa 3 Minuten quellen lassen. Wasser abgießen und mit einem Löffel das Restwasser ausdrücken. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln in einen Mixer geben und fein pürieren.

Die Suppe mit einem Passierstab fein pürieren, dann die Suppe mit der Mandelmasse leicht andicken. Die Suppe kurz erwärmen und mit Zitronensaft und Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit den Schnittlauchröllchen garniert servieren

 

Tipp

Wer es mag, kann der Suppe mit etwas Chilipulver eine exotische Note geben.