Grill-Marinade Asiatisch

Endlich ist auch das Wetter willig, was die Grillsaison angeht, und daher präsentieren wir heute unsere ultimative Grill-Marinade im asiatischen Stil, die hervorragend zu Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchte passt.

Grill-Marinade Asiatisch

Zutaten für 2 Portionen

Marinade für Geflügelfleisch, Lachsfilets oder Garnelenspieße

 

1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

½ frische rote Chili, fein gehackt

1 Frühlingszwiebel, in Röllchen geschnitten

2 EL Sojasauce

1 Limette, ausgepresst

½ TL Rohrzucker

1 TL Sesamöl

1 EL Rapsöl

 

Besondere Küchenutensilien

– Schraubglas mit Deckel –

 

So gelingt es

Alle Zutaten in das Schraubglas geben, Deckel drauf, zuschrauben und kräfitg durchschütteln. Etwa 2 Stunden gut durchziehen lassen. Mariande in in eine kleine Schüssel geben und das Grillgut während es auf dem Rost liegt immer wieder mit der Marinade bestreichen.

 

Spaghetti Bolognese, einfache Art

Ein echter italienischer Klassiker kommt heute auf den Tisch, hier in seiner einfachsten Art. Das komplexere Rezept mit Rotwein, Geflügelleber und Steinpilzen folgt garantiert noch!

Spaghetti Bolognese

Zutaten für 2 Portionen

200 g Spaghetti

1 Möhre

1 Stange Staudensellerie

½  Zwiebel

1 Knoblauchzehe

125 g Rinderhackfleisch

2 EL Petersilie, gehackt

1 TL Thymian, gehackt

100 g passierte Tomaten

1 TL Tomatenmark

1 Prise Zucker

Salz

Pfeffer

1 EL Olivenöl

2 EL Parmesankäse, frisch gerieben

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen. Zwiebel fein hacken, Knoblauch auspressen und beides im heißen Öl glasig dünsten. Möhre und Sellerie fein würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Das Hackfleisch in den Topf geben und kräftig anbraten. Tomatenmark und passierte Tomaten sowie den Thymian hinzu fügen und mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Gut 20 Minuten kochen lassen.

Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest garen und unter die Sauce heben. Mit frisch geriebenem Parmesankäse servieren

 

Ofen-Tomatensauce

Diese Tomatensauce braucht etwas Zeit, macht aber keinerlei Mühe und ist durch die Röstaromen einfach nur köstlich – dazu noch die Liebelingspasta und alles wird gut…

Ofen-Tomatensauce

Zutaten für 2 Portionen

5 mittelgroße, vollreife Tomaten, halbiert

1 ½ TL Zucker

1 EL Knoblauch, ausgepresst

⅓ frische rote Chilischote, fein gehackt

2 TL Thymianblättchen, gehackt

2 EL Olivenöl

1 EL Rotweinessig

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Auflaufform oder ofenfeste Pfanne –

 

So gelingt es

Backofen auf 250° C vorheizen.

Den Zucker in der Auflaufform verteilen, die halbierten Tomaten mit der Schnittseite nach unten in der Form verteilen. In den Ofen geben und dort 15 Minuten rösten lassen, bis die Haut der Tomaten sich schwärzt.

Auflaufform aus dem Ofen nehmen, den Ofen auf 150° C herunterschalten.

Die Haut der Tomaten abziehen, wegwerfen. Die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken. Knoblauch, Thymian, Chili, Salz, Pfeffer, Essig und Öl unterrühren und die Auflaufform für 60 Minuten nochmals in den Ofen geben. Anschließend die Tomaten erneut mit einer Gabel fein zerdrücken, alles gut durchrühren und nochmals abschmecken.

Spargel-Orangen-Risotto

Dieses fruchtige Spargelgericht passt hervorragend zu gebratenem oder gegrilltem Lachs, gebratenen Garnelen, zu Kalbsfilet oder Steaks.

 

Spargel-Orangen-Risotto

Zutaten für 2 Portionen

50 g weißer Spargel, schräg in Scheiben geschnitten

50 g grüner Spargel, schräg in Scheiben geschnitten

120 g Risotto-Reis (Arborio)

400 ml Gemüsefond

40 ml Orangensaft, frisch gepresst

6 Orangenfilets

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

1 Schalotte, fein gehackt

1 Schuss trockener Weißwein

1 EL Butter

Salz

Pfeffer

2 EL Parmesan, frisch gerieben

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotte und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Spargelscheiben in den Topf geben und kurz anrösten. Dann den Reis hinzufügen und ebenfalls kurz anrösten, alles mit dem Weißwein und dem Orangensaft ablöschen. Nach Risotto-Tradition nun immer nur so viel heißen Gemüsefond hinzu fügen, wie der Risotto bei kleiner Hitze innerhalb von zwei bis drei Minuten aufnehmen kann, ständig rühren.

Nach rund 20 Minuten probieren, ob der Reis bissfest gar ist. Butter und Parmesan unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Orangenfilets garniert servieren.


Spaghetti mit Spargel-Walnuss-Pesto

Die Spargelsaison dauert noch 14 Tage an, da starten wir doch gerne am Meatless Monday gerne mit einem vegetarischen Spargel-Walnuss-Pesto in die Woche und wünschen viel Spaß beim Nachkochen!

Spaghetti mit Spargel-Walnuss-Pesto 

Zutaten für 2 Portionen

200 g Spaghetti

120 g weißer Spargel

120 g grüner Spargel

25 Walnusskerne

1 Knoblauchzehe, grob zerteilt

1 EL Walnussöl

2 EL Rapsö

1 El Zitronensaft

1 Prise Cayennepfeffer

14 Basilikumblätter

30 g Parmesan, frisch gerieben

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Küchenmixer oder Passierstab –

 

So gelingt es

Weißen Spargel schälen, bei beiden Sorten die holzigen Enden abschneiden. Spargelstangen in kochendem Salzwasser rund 5 Minuten garen, dann die Spargelspitzen abschneiden und beiseite stellen. Übrigen Spargel in kleine Stücke schneiden und in den Mixer geben.

Walnusskerne in einer trockenen Pfanne ohne Öl anrösten, dann grob hacken, in den Mixer geben. 8 Basilikumblätter und Knoblauch sowie den Zitronensaft dazu geben und im Mixer fein pürieren. Zuletzt beide Öle und den Parmesan einrühren. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen, noch etwas tropfnass unter das Pesto heben. Mit Spargelspitzen und Basilikumblättern garnieren und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer servieren.

Cacciucco

Ein großartiger Fischeintopf aus Italien, den wir in der Geschmackschule immer wieder gerne unseren Freunden präsentieren. Wichtig ist dabei  die absolute frische der Mucheln und die hohe Qualität der Fischstücke und Garnelen.

Cacciucco

Zutaten für 2 Portionen

300 g gemischte weiße Fischfilets, möglichst aus Bio-Aquakultur oder nachhaltiger Fischerei

150 g kleine Kalmare

4 Bio-Garnelen

250 g Miesmuscheln

1 Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

1 Knoblauchzehe, halbiert

1 rote Chilischote, fein gehackt

100 g pürierte Tomaten

¼ Liter trockener Weißwein

100 ml Fischfond

½ Bund Petersilie, fein gehackt

Salz

Pfeffer

Olivenöl

2 Scheiben Ciabatta oder Baguette

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Fischfilets in mundgerechte Stücke teilen, Kalmare putzen und ebenfalls in mundgerechte Stücke teilen. Muscheln waschen, geöffnete Muscheln wegwerfen.

Ein paar Spritzer Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen. Zwiebel, ausgepressten Knoblauch, Chili und Petersilie darin anschmoren. Die Tintenfischstücke dazu geben und 5 Minuten schmoren lassen, dann herausheben und beiseite stellen.

Tomatenpüree, Weißwein und Fischfond in den Topf geben, salzen und aufkochen lassen. Rund 10 Minuten köcheln lassen. Hitze reduzieren, dann die Fischstücke, die Kalmare, die Muscheln und die Garnelen in den Topf geben, Deckel auflegen und rund 8 Minuten sanft köcheln lassen. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, wegwerfen!

In der Zwischenzeit die Brotscheiben mit den halbieren Knoblauchzehen einreiben und in einer Pfanne in etwas Olivenöl goldgelb von beiden Seiten anrösten. Herausnehmen, auf etwas Küchenpapier entfetten und dann jede Scheibe in einen Suppenteller legen.

Den Fischeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Brotscheiben mit dem Cacciucco begießen.

 

Reuben Burger

Dieser ungewöhnliche, sehr herzhafte Burger geht auf ein Sandwich zurück, das Anfang des 20. Jahrhunderts in New York City im Restaurant “Reuben’s Delicatessen” entstanden sein soll. Das Sandwich wird mit rohem Hackfleisch zubereitet, welches für den Burger natürlich durchgebraten oder gegrillt und kräftig gewürzt wird.

 

Reuben Burger

Zutaten für 2 Portionen

220 g Rinderhack

4 Scheiben Bacon oder Pancetta, 2 davon fein gehackt

2 TL grober Senf

¼ Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

Salz

Pfeffer

4 EL Sauerkraut

2 Scheiben Schweizer Emmentaler oder Cheddar

4 Scheiben Roggen-Vollkornbrot, etwas dicker geschnitten

3 – 4 EL Salatdressing Thousand Islands

 

Besondere Küchenutensilien

– Grill oder Backofen; bei Bedarf –

 

So gelingt es

Grill oder Backofen vorheizen.

Für das Burger-Patty Hackfleisch, zwei Scheiben fein gehackten Bacon oder Pancetta, zwei TL Senf, Zwiebel, Knoblauch sowie Salz und Pfeffer mit einander verkneten. Zwei Burger-Pattys formen, möglichst im Kühlschrank durchziehen lassen und anschließend in der Pfanne oder auf dem Grill goldbraun von beiden Seiten garen.

Brotscheiben von nur einer Seite auf dem Grill oder im Ofen rösten. Auf zwei der Röstbrotscheiben den Käse auf die Röstseite legen, einen Burger-Patty darauf legen. Danach das Sauerkraut und das Dressing oben auf schichten und jeweils die zweite Brotscheibe mit der Röstseite nach unten oben drauf legen.

Das Ganze nur noch für eine bis zwei Minuten auf den Grill oder in der Ofen geben und sofort servieren.

Zanderfilet mit Spargel, japanische Art

Das ist nicht wirklich original japanisch, aber eine schöne Annäherung! In der Spargelsaison eine köstliche Variante gegenüber der doch etwas langweiligen und extrem fetthaltigen Hollandaise…

Zanderfilet mit Spargel, japanische Art

Zutaten für 2 Portionen

2 x 200 g Zanderfilet

250 g weißer Spargel, geschält

250 g grüner Spargel, geputzt

1 große Möhre, geschält

1 rote Chili, fein gehackt

1 Stück Ingwer, fein gehackt

Saft einer Limette

½ Limette

1 ½ TL Sesamöl

1 ½ EL Mirin (japanische Reisweinwürze)

1 ½ TL Honig

1 ½ EL Sojasauce

4 EL Sesamsaat

Neutrales Öl

 

Besondere Küchenutensilien

– Kleines Schraubglas mit Deckel –

 

So gelingt es

Spargel schräg in grobe Stücke teilen, Möhre ebenfalls schräg in dickere Scheiben schneiden. Limettensaft, Mirin, Sojasauce, Honig und Sesamöl in ein Schraubglas mit Deckel geben und kräftig durchschütteln.

Zanderfilet leicht salzen und auf der Hautseite mit einer Kruste aus Sesamsaat versehen, etwas andrücken.

Ingwer und Chili in einer Pfanne mit Deckel in etwas Öl anschmoren, dann die Hitze hoch schalten und den Spargel und die Möhre bei starker Hitze braun anbraten. Mit 3 EL Wasser ablöschen, Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Bei geringer Hitze 4 Minuten sanft schmoren.

Etwas Öl in einer zweiten Pfanne stark erhitzen und das Zanderfilet erst auf der Hautseite 3 Minuten kräftig anbraten. Hitze stark reduzieren und das Zanderfilet wenden, weitere 3 Minuten  sanft garen.

Gemüse auf Tellern anrichten, das japanische Dressing darüber geben. Zanderfilet auf das Gemüse setzen und mit ein paar Spritzern Limettensaft würzen.

Tipp

Dazu passen Glasnudeln oder Capellini-Nudeln.

Spaghetti mit frischer Fenchel-Tomaten-Sauce

Dieses aromatische „Blitzrezept“ verdanken wir Tim Mälzer und geben es als zweites vegetarisches Rezept der Woche gerne an dieser Stelle weiter!

Spaghetti mit frischer Fenchel-Tomaten-Sauce

Zutaten für 2 Portionen

200 g Spaghetti oder Linguine

1 kleine Fenchelknolle, ca. 200 g

2 Fleischtomaten, ca. 150 g

½ Zitrone

4 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

30 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorino

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Das Grün des Fenchels abzupfen und beiseite stellen. Eine grobe Küchenreibe in eine große Schüssel stellen und den Fenchel und die Tomaten darin grob hinein hobeln. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und 2 EL Olivenöl unterheben.

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen, abgießen und leicht tropfnass unter das Gemüse heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, das restliche Olivenöl unterheben. Mit frisch geriebenem Käse und dem Fenchelgrün bestreut auf den Tisch bringen.

Spinat-Cannelloni

Gut erholt kommen wir mit neuen Rezepten aus der Ferienpause zurück! Am heutigen Meatless Monday natürlich ganz ohne Fleisch, dafür aber mit einem raffinierten Pasta-Rezept aus Italien:

Spinat-Cannelloni

Zutaten für 2 Portionen

6 Cannelloni-Nudeln, ungekocht

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

150 g Spinat, blanchiert, ausgepresst und grob gehackt

150 g körniger Hüttenkäse

1 Prise Muskat, frisch gerieben

Salz

Pfeffer

1 Hand voll Walnüsse, gehackt

4 EL Parmesan, frisch gerieben

100 g Saure Sahne

 

Tomatensauce:

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

400 g Tomaten, stückig

1 kleines Stück Staudensellerie, fein gehackt

½  Möhre, fein gewürfelt

1 Prise Zucker

Salz

Pfeffer

Olivenöl

1 Hand voll Basilikum, fein gehackt

 

Besondere Küchenutensilien

– Auflaufform –

 

So gelingt es

Backofen auf 200° C vorheizen.

Für die Tomatensauce die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten, dann die Möhre und den Sellerie dazu geben und gut 10 Minuten dünsten lassen. Zucker dazu geben und karamelisieren lassen. Nun die Tomaten unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. 10  Minuten sanft köcheln lassen und zum Schluss das Basilikum in die Sauce geben.

Gegarten Spinat, Walnüsse, 2 EL Parmesan  und den Hüttenkäse in einer Schüssel verrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Die Cannelloni mit dieser Masse füllen, in eine leicht mit Olivenöl gefettete Auflaufform geben und mit der Tomatensauce begießen. Saure Sahne und restlichen Parmesan darüber geben und im Ofen nach Packungsanweisung der Nudeln garen lassen.