Thai-Tintenfisch mit Thai-Basilikum

Wir in der Geschmackschule sind fasziniert von der thailändischen Küche! Sie ist ähnlich effektiv wie die italienische: Mit wenigen aber dafür hochwertigen Grundzutaten unkompliziert eine enorme Aromenvielfalt erzeugend.

Bei diesem schnellen Wok-Rezept sollten es unbedingt echte Thai-Basilikum-Blätter sein, die – anders als ihre italienischen Verwandten – ein eher lakritzähnliches Aroma mitbringen. Zu diesem Gericht passen Bandnudeln und ein knackiger Salat.

Thai-Tintenfisch mit Basilikum

Zutaten für 2 Portionen

300 g Tintenfisch, küchenfertig ausgenommen und in mundgerechte Stücke geschnitten

2 rote Chilies, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 grüne Chilies, fein gehackt

2 Stängel Thai-Basilikum

3 EL neutrales, hitzestabiles Öl (raffiniertes Rapsöl)

3 EL Austernsauce

2 EL Fischsauce

1 EL brauner Zucker

Besondere Küchenutensilien

– Mörser, Wok –

So gelingt es

Rote Chilies und Knoblauch im Mörser zu einer Paste zermahlen. Thai-Basilikum waschen und trocken schütteln, eventuell große Blätter in kleinere Stücke reißen.

Aus Austernsauce, Fischsauce und Zucker eine Sauce rühren und beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen und die Chili-Knoblauch-Paste darin kurz anbraten. Tintenfischstücke und grüne Chilies dazu geben und rund 2 Minuten unter ständigem Rühren braten. Die Sauce dazu geben und die Basilikumblätter unterheben, sofort servieren.

In eigener Sache: Unser Blog – neugedacht

Liebe Freunde unseres Geschmackschule-Blogs,

mehr als ein Jahr lang haben wir an dieser Stelle an jedem Wochentag ein neues Rezept gepostet – und wir freuen uns über die positive Resonanz und die vielen Leser!

Die Geschmackschule führt jede Woche Kochkurse für Kinder durch und kann aus organisatorischen Gründen aufgrund einer großen Nachfrage in Zukunft leider nicht mehr täglich neue Rezepte an dieser Stelle veröffentlichen.

Nach unserer jetzt startenden Herbstpause werden wir daher demnächst in loser Folge neue Rezepte posten und unsere Inhalte dafür erweitern: Alle Leser erhalten künftig nicht nur neue Rezepte, sondern zusätzlich auch Küchentipps und -tricks, wertvolle Informationen um gesunde Ernährung sowie die Möglichkeit, uns direkt Fragen zum Thema Essen, Kochen, Ernährung und Geschmack zu stellen.

Wir freuen uns auf die neuen Inhalte – und ihr hoffentlich auch! Für Eure Anregungen und Kritik sind wir weiterhin jederzeit dankbar!

Unsere Herbstpause läuft ab morgen bis zum 27. Oktober 2013.

Eure Geschmackschule, Frank Rothe

Mediterraner Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen mediterran

Zutaten für 6 Portionen (1 Quicheform)

Strudelteig:

300 g Mehl, Type 550

130 ml Wasser

3 EL Rapsöl

oder: gekühlter Strudel-Fertigteig

Etwas Butter

 

Belag:

1 kg rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten

500 g weiße Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten

200 g Saure Sahne

5 Stängel Thymian, die Blätter abgezupft

4 Eier

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

50 g Comté-Käse, fein gerieben

1 ½ EL kleine Kapern

100 g schwarze Oliven, entsteint und halbiert

Salz

Pfeffer

1 TL Rohrzucker

Muskat

 

Besondere Küchenutensilien

– Quicheform, Küchenmaschine mit Knethaken, Alu-Folie –

 

So gelingt es

Die Teigzutaten in eine Rührschüssel geben und etwa 10 Minuten lang miteinander verrühren. Zu einer Kugel formen, mit Alu-Folie umwickeln und rund eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Den Backofen auf 180° C vorheizen.

 

1 EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Zwiebeln, den Knoblauch und den Thymian etwa 10 Minuten sanft schmoren lassen. Mit Rohrzucker, Salz und Pfeffe würzen und abkühlen lassen.

Eier, Saure Sahne mit Salz und Pfeffer und Muskat verquirlen, den Käse unterrühren. Die Quicheform mit etwas Butter ausstreichen, den Teig auf einem großen Brett dünn ausrollen und in die Form geben, so dass auch er Rand mit Teig ausgekleidet ist. Zwiebelmasse einfüllen, glatt streichen und anschließend die Ei-Masse darüber gießen. Kapern und Oliven auf dem Teig verteilen und den Zwiebelkuchen im Ofen rund 45 Minuten backen.

Asia-Lachs mit Sesamsauce

Wunderbare asiatische Aromen verbreiten sich in der Küche, wenn man diesen Lachs zubereitet. Das Gemüse sollte durchaus noch etwas „Biss“ haben und der Lachs möglichst auf den Punkt leicht durchgegart sein.

Asia-Lachs mit Sesamsauce

Zutaten für 2 Portionen

2 Lachsfilets, je ca. 180 g

125 g Basmati-Reis, gekocht

1 kleine Zucchini, in kleine Würfel geschnitten

1 Möhre, in kleine Würfel geschnitten

½ Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten

50 g Bohnensprossen

10 EL Ketjap Manis

1 EL Sesamsaat, ohne Öl in einer Pfanne geröstet und im Mörser zermahlen

1 EL neutrales Öl

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Mörser, Wok, kleine Auflaufform –

 

So gelingt es

Backofen auf 180° C vorheizen.

Reis nach Basmati-Art zubereiten (siehe entsprechendes Rezept).

Nach etwa 15 Minuten Zubereitungszeit:

Lachsfilets auf der Hautseite in die Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen. In den Ofen geben und auf mittlerer Schiene rund 20 Minuten garen lassen.

Den Reis weiter ziehen lassen und währenddessen das Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen und die Möhren, den Lauch und die Zucchini rund 10 Minuten schmoren lassen. Danach die Bohnensprossen sowie den Ketjap Manis dazu geben und die geröstete Sesamsaat unterrühren, kurz erhitzen.

Den Lachs und den Reis auf Tellern servieren und das geschmorte Gemüse auf den Lachs geben.

 

Feurige Forelle Asia-Style

Diese Forelle passt hervorragend zum Thai-Pilzsalat, den wir gestern vorgestellt haben und ist genial einfach zuzubereiten.

Feurige Forelle Asia-Style

Zutaten für 2 Portionen

2 Forellen aus Bio-Aquakultur, ausgenommen und ohne Kiemen

4 EL Sambal Oelek

8 Kaffir-Limettenblätter

2 Frühlingszwiebeln, in feine Röllchen geschnitten

Saft einer ½ Limette

1 Limette geviertelt

Etwas Butter

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Auflaufform oder Ofen-Gitterrost, Alu-Folie –

 

So gelingt es

Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Forellen abspülen und trockentupfen. Achtung: Die schleimige Schicht auf der Haut nicht abspülen, sonst wird der Fisch zu trocken und verliert Aromen. Forellen müssen auch nicht entschuppt werden!

Forellen von innen und außen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben und in die Bauchhöhle je ein Limettenviertel oder -achtel geben.

Zwei ausreichend große Stücke Alu-Folie so zurecht schneiden, dass man die Forellen darauf legen und die Folien zusammenfalten kann. Die Alu-Folien mit Butter gründlich bestreichen und die Forellen darauf legen.

Aus Limettensaft und Sambal Oelek eine Paste rühren und die Forellen auf der oben liegenden Seite damit gründlich einstreichen. Die Kaffir-Limettenblätter darauf legen. Die Frühlingszwiebeln auf den Forellen verteilen und die Folien vorsichtig zusammenfalten.

In mittlerer Höhe in den Ofen geben und dort rund 40 Minuten (je nach Größe der Forellen auch 50 Minuten) garen lassen.

Mit frischem Limettensaft beträufelt servieren.

 

Thailändischer Pilzsalat

Am Meatless Monday präsentieren wir einen veganen Pilzsalat aus Thailand, der eine tolle Beilage für ein Thai-Menü und unkompliziert vorzubereiten ist.

Thailändischer Pilzsalat

Zutaten für 2 Portionen

4 getrocknete Tongku-Plize, in heißem Wasser eingeweicht

4 getrocknete Mu-Err-Pilze, in heißem Wasser eingeweicht

120 g Austernpilze, in Streifen geschnitten

120 g Champignons, in Scheiben geschnitten

3 Schalotten, in dünne Ringe geschnitten

40 g Selleriegrün, grob gehackt

½ rote Chili, fein gehackt

20 g Minzeblätter, fein gehackt

2 EL Limettensaft

1 ½ EL Sojasauce

¼ TL Salz

1 EL Rohrzucker

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Rund 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und alle Pilze darin für 1 Minute blanchieren. Durch ein Sieb schütten und gut abkühlen lassen.

Schalotten, Minze, Selleriegrün, Chili, Sojasauce, Limettensaft, Salz und Rohrzucker in einer Schüssel gründlich verrühren und abschmecken. Es sollte deutlich süß-sauer schmecken. Die abgetropften und abgekühlten Pilze in die Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen, sofort servieren.

 

Themenwoche Spanien: Paella

Zum Abschluss unserer Themenwoche Spanien darf natürlich eine Paella nicht fehlen! Die für die Zubereitung typische flache Pfanne gab diesem Spanien-Klassiker seinen Namen, wobei es DIE Paella natürlich nicht gibt. Es gibt unzählige Varianten wie zum beispiel Paella Marinara, Paella Velenciana, Paella de verduras (Gemüse-Paella) ….

Paella

Zutaten für 4 Portionen

125 g getrocknete weiße Bohnenkerne, über nach eingeweicht

250 g frische dicke grüne Bohnenkerne

1 Huhn, ca. 1 kg, das Fleisch in groben Stücken ausgelöst bzw. geschnitten

1 kleine Chorizo (spanische Paprikawurst), in Scheiben geschnitten

12 Garnelen, aus der Schalen gelöst

125 g Tomaten, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

1 g Safranfäden, in heißem Wasser aufgelöst

1 Hand voll Erbsenschoten

375 g Reis (Arborio)

1,2 Liter Gemüsefond oder Hühnerfond

Salz

Pfeffer

Olivenöl

1 Zitrone

 

Besondere Küchenutensilien

– Große, weite Pfanne –

 

So gelingt es

Geflügelstücke mit Salz und Pfeffer würzen.

Olivenöl in einer großen, weiten Pfanne erhitzen und das Geflügelfleisch rundum anbraten. Die Chorizo dazu geben und ebenfalls anbraten. Anschließend die Garnelen hinzufügen und auf jeder Seite maximal drei Minuten anbraten. Alles aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.

Grüne Bohnen, Tomaten und Knoblauch in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. Die Bohnen in die Pfanne geben und den Fond angießen. Nach 10 Minuten den Reis und den Safran unterheben, aufkochen lassen und rund 15 Minuten mild köcheln lassen, dabei immer wieder kurz umühren.

Nun zuerst das Geflügelfleisch und die Chorizo zurück in die Pfanne geben und gut unterheben. Nach 5 Minuten die Garnelen in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit ein paar Spritzern Zitronensaft würzen und servieren. Dazu passen ein knackiger Blattsalat und etwas Weißbrot.

 

Themenwoche Spanien: Cordero al chilindrón

Dieser Lammeintopf stammt aus den spanischen Pyrenäen, genauer gesagt aus Aragon und ist einfach zuzubereiten und garantiert lecker!

Spanischer Lammeintopf mit Paprika

Zutaten für 2 Portionen

500 g Lammfleisch aus der Keule, in Würfel geschnitten

1 rote Paprika, in kleine Würfel geschnitten

1 grüne Paprika, in kleine Würfel geschnitten

2 getrocknete Tomaten, in lauwarmem Wasser eingeweicht und kleingeschnitten

2 Tomaten, in Würfel geschnitten

1 Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

⅛ Liter Weißwein

1 EL Petersilie, gehackt

½ TL Paprikapulver, edelsüß

Salz

Pfeffer

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Lammfleisch darin scharf anbraten, so dass es richtig schön braun wird. Zwiebel, Knoblauch und Paprika sowie die getrockneten Tomaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und anschließend die Tomaten und den Weißwein dazu geben.

Deckel auflegen und rund eine Stunde mild schmoren lassen. Immer wieder mal umrühren und schauen, ob das Fleisch nicht zu trocken wird. Falls ja, etwas heißes Wasser hinzu fügen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben.

 

Themenwoche Spanien: Thunfisch mit Oliven und Kapern

Thunfisch mit Oliven und Kapern

Zutaten für 2 Portionen

2 Thunfischfilets, je ca. 200 g

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

1 Zwiebel, in Ringe geschnitten

100 g schwarze Oliven, entkernt und grob gehackt

2 TL Kapern

1 Zweig Thymian, davon die Blätter

1 Lorbeerblatt

6 schwarze Pfefferkörner

1 EL Sherry-Essig

6 EL trockener Weißwein

Salz

Pfeffer

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– Auflaufform –

 

So gelingt es

Backofen auf 200° C vorheizen.

 

Den Thunfisch abspülen und trocken tupfen. Aus Weißwein, Essig, Knoblauch, Thymian, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt und etwas Salz eine Marinade rühren und die Thunfischscheiben rund 2 Stunden darin ziehen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin glasig dünsten, keinesfalls anbräunen. Thunfisch aus der Marinade heben und die Marinade zusammen mit 6 EL Wasser über die Zwiebelringe gießen. Oliven und Kapern dazu geben und den Sud etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, dann die Thunfischscheiben hinein legen. Den heißen Zwiebel-Sud darüber gießen, die Auflaufform in den Ofen gaben und auf mittlerer Schiene 20 Minuten garen.

Themenwoche Spanien: Piperrada

Schnell und effektiv, so erleben wir die spanische Küche, die unserer Meinung nach viel zu unterbewertet ist. Hier kommt ein köstliches Ei-Gericht aus dem Baskenland, wo man nicht nur herrliche Fische und Meeresfrüchte genießt.

Piperrada (Paprikaomelett)

Zutaten für 2 Portionen

2 Eier

50 g Serrano-Schinken, in dünne Streifen geschnitten

1 kleine Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, ausgepresst

½ rote Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten

½ grüne Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten

2 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten

Salz

Pfeffer

2 EL Olivenöl

Besondere Küchenutensilien

– Ofenfeste Pfanne –

So gelingt es

Den Backofen auf 175° C vorheizen.

Die Eier in einer kleinen Schüssel gut verquirlen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Schinken bei milder Hitze darin glasig dünsten. Dann die Paprika hinzufügen und etwa 5 Minuten mitdünsten. Zuletzt die Tomaten unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Ei-Masse über das Gemüse gießen und etwa 1 Minute stocken lassen (nicht rühren!). Dann die Pfanne für weitere vier Minuten in den Ofen geben. Herausnehmen und mit etwas Weißbrot und einem knackigen Salat genießen.