Kühlschrank – was sollte mindestens da sein?

Unser Geschmackschule-Kühlschrank

Hier ein paar Gedanken, was als Minimum in einen Kühlschrank gehört – und zwar das  qualitativ Mindeste bzw. das qualitativ Optimalste.

Unsere Kriterien: Geschmack und Qualität sowie Tierschutz haben Vorrang, wobei wir – wo immer möglich – Regionalität und Ursprünglichkeit berücksichtigen.

Butter

Butter ist unersetzlich, vor allem nicht durch das beliebig manipulierbare Industrieprodukt Margarine.

Minimum: Butter in Bio-Qualität, die Kühe stehen ganz bestimmt drauf! Geschmacklich kaum von Nicht-Bio-Butter zu unterscheiden, aber aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Tierschutzes ein Minimum.

Optimum: Französische Rohmilchbutter, geschmacklich gibt es nichts besseres. Nirgendwo. Basta!

Butterschmalz

Ob Bio oder konventionell – einfach ein “Must have”! Butterschmalz ist geklärte Butter und daher sehr hitzestabil und frei von negativen Eiweißen wie Purinen. Butterschmalz eignet sich hervorragend zum Braten bei hoher Hitze. Weiterer Vorteil: Das heiße Fett spritzt kaum bis gar nicht 🙂

Eier

Hier gibt es als Minimum nur das Optimum, der netten Hühner wegen: Bio-Eier in Demeter-Qualität sollten es schon sein oder von einem Bauern, der noch Respekt vor seinen Tieren hat. Mindestens sechs Eier sollten immer vorhanden sein, damit lassen sich, zusammen mit einer der ersten beiden oben genannten Zutaten sowie mit Salz und Pfeffer, schon einmal Omlettes zubereiten – und das ist doch schon mal ein leckeres Hauptgericht für zwei!

Milch

Ohne Milch geht wenig! Viele Produkte im Kühlschrank sind eiweißhaltig und daher temperaturempfindlich – der Hauptgrund, einen Kühlschrank zu haben. Milch ist unabdingbar für Müsli, Rührei, Kaffee, zum Backen und vieles mehr.

Minimum: Bio-Frischmilch

Optimum: Bio-Rohmilch

Naturjoghurt

Mit einem Becher Joghurt lässt sich vieles machen: Müsli, Fruchtjoghurt, ein indisches Curry, ein Dip, ein Dessert …

Minimum: Bio-Joghurt

Optimum: Bio-Joghurt, cremig gerührt: Die Konsistenz ist einfach großartig und kein Wasser setzt sich ab.

Sahne

Sahne brauchen wir selten, aber ohne sie geht es auch nicht! Sahne eignet sich ebenfalls für die indische Küche, aber auch für deutsche Klassiker: Pilze in Rahmsauce, Aufläufe, Dressings,Süßspeisen und vieles mehr.

Minimum und Optimum zugleich: Bio-Sahne

Schafskäse

Unbedingt original griechisch muss er sein, alles andere ist Mist! Schafskäse wirkt wunder: Auf einem Salat, auf Pizza, auf Bruschetta, auf Pasta oder einem Auflauf

Minimum: Griechischer Schafskäse

Optimum: Griechischer Schafskäse in Bio-Qualität

Ein Stück Bergkäse

Mit einem guten Stück Käse kann man vieles zaubern: In dünnen Scheiben aufs Brot, gerieben auf einem Auflauf oder auf Pasta, auf einer Pizza oder einfach am Stück zum Naschen.

Minimum: Bergkäse wie Appenzeller, Vorarlberger – wichtig: Rohmilchqualität, und die kommt eigentlich nur noch aus der Schweiz….

Optimum: Das Ganze natürlich vom Bio-Bauern

Roher Schinken

Nichts für Vegetarier, aber für Alles-Esser ein Muss: Aufs Brot, auf der Pizza, im Auflauf oder im italienischen Nudelgericht – und: Es müssen nicht Serrano oder Parma-Schinken sein! Ein luftgetrochkneter westfälischer Schinken steht dem in nichts nach!

Minimum: Eine Packung luftgetrockneter Schinken aus dem Supermarkt in Bio-Qualität

Optimum: Frisch geschnittener luftgetrockneter Schinken in handwerklicher Bio-Qualität oder vom Metzger des Vertrauens.

Knoblauchknolle

Kommen wir zum Gemüsefach (dem untersten Abteil des Kühlschranks): Kochen ohne Knoblauch ist für die Geschmackschule einfach undenkbar.

Minimum: Eine Knolle Knoblauch

Optimum: Eine Knolle frischer Knoblauch! Gibt es mittlerweile auch in Supermärkten wie Rewe oder Edeka. Geschmacklich weniger aufdringlich, ätherischer und komplexer im Geschmack sowie am nächsten Tag mit weniger “Nebenwirkungen” geruchsmäßiger Art…

1 Stange Lauch

Geht immer für: Tomatensaucen, Aufläufe, Asia-Küche, Suppen, lauwarme Salate (Linsensalat, Bohnensalat, Kartofffelsalat).

Minimum: Lauch

Optimum: In Bio-Qualität

3 Möhren

siehe: Lauch

Sellerie

Im Sommer als Staudensellerie, im Winter als Knollensellerie (geschält). Alles übrige – siehe: Lauch

Salatkopf

Kein Eisberg, kein Kopfsalat! Lieber Endivien, Lollo rosso oder Lollo Bianco, Feldsalat oder (im Sommer) Rucola. Damit lässt sich immer  ein schöner Salat herstellen, sofern vielleicht noch eine Salatgurke und Tomaten zur Hand sind.

Minimum: Frischer Salat (und nichts Vorgewaschenes und Abgepacktes in Schutzgas-Tüten, das ist meist von geringer Qualität und nicht  selten voller Keime)

Optimum: Na, was wohl: Bio-Qualität

Senf

Senf sollte handwerklich hergestellt sein und ohne dem Zusatz “Gewürze”: Dahinter versteckt sich oft Meerrettich, der billiger ist als Senfsaat und der dem Senf “künstlich” seine Schärfe verleiht. Schaut mal, ob ihr nicht Senf aus einer traditionellen Senfmühle findet, gibt es inzwischen vielfach auch im Supermarkt wie Rewe oder Edeka

Minimum: Senf, mitttelscharf

Optimum: Handwerklich gemahlener Senf  im Kaltmahl-Verfahren

Ketchup

Die meisten Ketchups enthalten zu viel Zucker und Aromastoffe, die niemand braucht. Der Zucker-Durchschnitt liegt ungefähr bei 24 g pro 100 g Gesamtmenge (also fast ein Viertel des Gesamtgewichts). Besser sind so etwa 14 g Zucker pro Gesamtmenge.

Minimum: Ketchup ohne Zusatzstoffe und Aromen.

Optimum: Ketchup mit wenig Zucker und ohne künstliche Zusatzstoffe, z.B. Rapunzel-Ketchup aus dem Bio-Laden

Was definitiv nicht in den Kühlschrank gehört:

Brot, Tomaten, Kartoffeln, Obst.

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