Asia-Dressing für Fisch und Gemüse

Dieses Dressing wird kalt  serviert und passt hervorragend zu gegartem Gemüse, vor allem zu Spargel, Brokkoli oder Rosenkohl – und ebenso zu gebratenem Lachs oder Garnelen, die man zu dem Gemüse reicht. Dazu noch etwas Basmati-Reis und ein knackiger grüner Salat – perfekt!

Asia Dressing für Fisch und Gemüse 

Zutaten für 2 Portionen

1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gerieben

1 Knoblauchzehe, fein gerieben

½ rote Chilischote, fein gehackt

1 Frühlingszwiebel, in dünne Röllchen geschnitten

½ Zitrone, ausgepresst

2 EL Sojasauce

3 EL bestes Olivenöl
Besondere Küchenutensilien

– feine Reibe –

 

So gelingt es

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren. Etwas ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden können.

 

Asia-Lachs mit Sesamsauce

Wunderbare asiatische Aromen verbreiten sich in der Küche, wenn man diesen Lachs zubereitet. Das Gemüse sollte durchaus noch etwas „Biss“ haben und der Lachs möglichst auf den Punkt leicht durchgegart sein.

Asia-Lachs mit Sesamsauce

Zutaten für 2 Portionen

2 Lachsfilets, je ca. 180 g

125 g Basmati-Reis, gekocht

1 kleine Zucchini, in kleine Würfel geschnitten

1 Möhre, in kleine Würfel geschnitten

½ Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten

50 g Bohnensprossen

10 EL Ketjap Manis

1 EL Sesamsaat, ohne Öl in einer Pfanne geröstet und im Mörser zermahlen

1 EL neutrales Öl

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Mörser, Wok, kleine Auflaufform –

 

So gelingt es

Backofen auf 180° C vorheizen.

Reis nach Basmati-Art zubereiten (siehe entsprechendes Rezept).

Nach etwa 15 Minuten Zubereitungszeit:

Lachsfilets auf der Hautseite in die Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen. In den Ofen geben und auf mittlerer Schiene rund 20 Minuten garen lassen.

Den Reis weiter ziehen lassen und währenddessen das Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen und die Möhren, den Lauch und die Zucchini rund 10 Minuten schmoren lassen. Danach die Bohnensprossen sowie den Ketjap Manis dazu geben und die geröstete Sesamsaat unterrühren, kurz erhitzen.

Den Lachs und den Reis auf Tellern servieren und das geschmorte Gemüse auf den Lachs geben.

 

Feurige Forelle Asia-Style

Diese Forelle passt hervorragend zum Thai-Pilzsalat, den wir gestern vorgestellt haben und ist genial einfach zuzubereiten.

Feurige Forelle Asia-Style

Zutaten für 2 Portionen

2 Forellen aus Bio-Aquakultur, ausgenommen und ohne Kiemen

4 EL Sambal Oelek

8 Kaffir-Limettenblätter

2 Frühlingszwiebeln, in feine Röllchen geschnitten

Saft einer ½ Limette

1 Limette geviertelt

Etwas Butter

Salz

Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– Auflaufform oder Ofen-Gitterrost, Alu-Folie –

 

So gelingt es

Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Forellen abspülen und trockentupfen. Achtung: Die schleimige Schicht auf der Haut nicht abspülen, sonst wird der Fisch zu trocken und verliert Aromen. Forellen müssen auch nicht entschuppt werden!

Forellen von innen und außen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben und in die Bauchhöhle je ein Limettenviertel oder -achtel geben.

Zwei ausreichend große Stücke Alu-Folie so zurecht schneiden, dass man die Forellen darauf legen und die Folien zusammenfalten kann. Die Alu-Folien mit Butter gründlich bestreichen und die Forellen darauf legen.

Aus Limettensaft und Sambal Oelek eine Paste rühren und die Forellen auf der oben liegenden Seite damit gründlich einstreichen. Die Kaffir-Limettenblätter darauf legen. Die Frühlingszwiebeln auf den Forellen verteilen und die Folien vorsichtig zusammenfalten.

In mittlerer Höhe in den Ofen geben und dort rund 40 Minuten (je nach Größe der Forellen auch 50 Minuten) garen lassen.

Mit frischem Limettensaft beträufelt servieren.

 

Bami Goreng

So wenig wie es das Nasi Goreng gibt, gibt es das Bami Goreng, da hat jede Region, ja jede Familie in Indonesien ihr eigenes Rezept. Die Nudelvariante dieses Asia-Klassikers hat uns besonders gut gefallen:

Bami Goreng

Zutaten für 2 Portionen

125 g Asia-Nudeln oder Tagliatelle, gekocht und abgekühlt

1 kleine Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

1 Stück Ingwer, fein gehackt

1 rote Chili, fein gehackt

½ Bund Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten

½ grüne Paprika, gewürfelt

1 Möhre, in dünne Scheiben geschnitten

125 g Bio-Hähnchenbrustfilet, gewürfelt

6 Bio-Riesengarnelen, geschält

6 EL süße Sojasauce (Ketjap Manis)

1 TL Garnelenpaste aus dem Asia-Shop

1 TL Kurkumapulver

Salz

1 Hand voll Korianderblätter, gehackt

Neutrales Öl

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer darin andünsten. Garnelen dazu geben, auf jeder Seite 1 Minute braten, dann die Garnelen herausnehmen und beiseite stellen.

Hähnchenfleisch in die Pfanne geben und gut durchbraten, dann die Möhre, die Paprikawürfel sowie die Lauchzwiebeln dazu geben. 10 Minuten sanft schmoren lassen und nun die Nudeln hinzu fügen und gut anbraten.

Zunächst mit Kurkuma, dann mit Garnelenpaste und Sojasauce würzen. Garnelen in die Pfanne geben und unterheben. Eventuell mit wenig Salz abschmecken und mit dem Koriander bestreut servieren.

Fruchtiges Reis-Curry mit Garnelen

Wir halten es in der Geschmackschule gerne wie die Engländer – einmal in der Woche ein Curry sollte es schon sein. Diese Variante ist zwar sehr europäisiert, aber denn sehr köstlich! Geht auch mit Hähnenbrust statt mit Garnelen und auch gebratener Tofu passt sehr gut dazu.

Fruchtiges Reis-Curry mit Garnelen 

Zutaten für 2 Portionen

125 g Basmati-Reis

12 Bio-Garnelen, geschält

½ rote Paprika, in feine Streifen geschnitten

1 Stück Ingewer, fein gehackt

½ rote Chili, in Scheiben geschnitten

1 Hand voll Ananasstücke

1 kleine Dose Mandarinen (150 g), abgegossen, den Saft aufgefangen

2 TL Currypulver mild

1 – 2 EL frischer Koriander, gehackt

Salz

Pfeffer

Neutrales Öl

 

Besondere Küchenutensilien

– Wok oder Wokpfanne –

 

So gelingt es

Reis garen, abkühlen lassen und beiseite stellen.

Öl in einem Wok erhitzen und die Garnelen von jeder Seite bei starker Hitze je eine Minute anbraten. herausnehmen und beiseite stellen. Öl etwas abkühlen lassen, dann den Ingwer, die Chilischeiben und die Paprikastreifen darin andünsten.

Nach 5 Minuten das Currypulver einrühren, nach einer Minute die Ananas, die Mandarinen und 4 EL Manadarinensaft dazu geben, kurz unterrühren. Jetzt noch den Reis unter Rühren dazu geben und erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriander bestreut servieren.

Garnelen mit Asia-Gemüse

Asiatisch angehauchte Garnelen mit knackigem Gemüse stehen heute auf der Speisekarte der Geschmackschule. Statt Garnelen eigenen sich für diese Zubereitung auch Tofuwürfel, Putenbruststücke oder Hähnchenbruststücke.

Garnelen mit Asia-Gemüse

Zutaten für 2 Portionen

125 g Nudeln (Spaghetti oder Tagliatelle)

12 Bio-Garnelen, geschält

125 g Zuckerschoten, schräg halbiert

2 Zwiebeln, grob gewürfelt

1 mittelgroße Möhre in dünne Stifte geschnitten

¼ Ananas, in Stücke geschnitten

½ TL Currypulver, mild

1 Prise Chilipulver

3 EL süße Sojasauce (Ketjap manis)

1 ½ EL Reisessig oder Weißweinessig

¼ Gemüsefond

1 ½ EL Speisestärke

Salz

2 EL Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Öl in einer Pfanne erhitzen, Garnelen von jeder Seite gut 1 ½ Minuten scharf anbraten, salzen und aus der Pfanne nehmen, Hitze reduzieren.

Zwiebeln und Möhren in die Pfanne geben und rund 5 Minuten dünsten. Zuckerschoten und Ananasstücke dazu geben und anbraten. Mit Currypulver und Chili, Weißweinessig, Sojasauce und etwas Salz würzen. Mit Gemüsefond ablöschen und aufkochen lassen.

Speisestärke in einer Tasse mit etwas Wasser glattrühren und die Sauce damit andicken. Garnelen kurz vor dem Servieren zurück in die Pfanne geben.

Nudeln nach Packungsanweisung garen, auf Tellern anrichten und die Garnelen mit dem Asia-Gemüse darüber geben.

Asia-Fischtopf

Unser Fischgericht der Woche ist wirklich ganz einfach zuzubereiten und besticht durch seine klaren Aromen.

Asia-Fischtopf

Zutaten für 6 Portionen

350 g Bio-Fischfilet (Rotbarsch, Schellfisch oder Pangasius), gewürfelt

30 g getrocknete Mu-err Pilze, in heißem Wasser eingeweicht, klein geschnitten

1 getrocknete Chilischote, fein gehackt

1,5 Liter Gemüsefond

400 g Tomaten, geviertelt

4 Frühlingszwiebeln, in feine Röllchen geschnitten

200 g Möhren, in dünne Scheiben geschnitten

2 Stängel Zitronengras, das untere Ende mit einem Hammer aufgeschlagen

3 EL gehackter frischer Koriander

Salz

Pfeffer

2 EL Zitronensaft

3 EL neutrales Öl

 

Besondere Küchenutensilien

– Hammer (!). Wer ein stabiles Kochmesser mit massivem Erl hat, verwendet dieses –

 

So gelingt es

Öl in einem Suppentopf erhitzen und die Chili darin anschmoren. Brühe dazu geben und aufkochen lassen. Die ganzen Zitronengrasstängel und die Tomaten dazu geben. 1 El Koriander hinzu fügen und alles rund 30 Minuten sanft köcheln lassen.

Anschließend die Zitronengrasstängel herausnehmen und wegwerfen.

Möhren und Frühlingszwiebeln in den Topf geben und etwa 7 Minuten mitkochen. Dann die Fischstücke dazu geben, nun nicht mehr kochen, sondern nur noch etwa 4 Minuten ziehen lassen.

Mit restlichem Koriander, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und servieren.

Tipp

Wer es mag, würzt die Suppe zusätzlich mit ein paar Spritzern Sojasauce.

Frühlingsrollen mit Sauerkraut

Im März 2013-Heft von Stiftung Warentest haben wir dieses ungewöhnliche Rezept entdeckt und sofort ausprobiert – einfach grandios. Asien trifft Türkei und Deutschland! Vielleicht lässt sich so ja der Frühling locken!

Frühlingsrollen mit Sauerkraut

Zutaten für 6 Portionen
300 g frisches Sauerkraut, abgetropft
12 Blätter Yufka-Teig (15 x 20 cm)
2 Schalotten, fein gewürfelt
10 getrocknete Tomaten, grob gewürfelt
2 TL Butter
2TL Honig
1 TL Thymian, fein gehackt
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
1 TL Tomatenmark
2 EL Olivenöl
200 ml Gemüsebrühe
400 g Kirschtomaten, gewürfelt
2 Eier
Salz
200 g Saure Sahne

Besondere Küchenutensilien
– keine –

So gelingt es
Backofen auf 200° C vorheizen

Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen, Schalotten und getrocknete Tomaten glasig anschmoren. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazu geben. Honig unterrühren und glasieren lassen. Tomatenmark einrühren, eine Minute mitschmoren. Dann das Sauerkraut in den Topf geben, unterheben und die Brühe angießen. Bei milder Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen. Den Thymian unter die Tomatenwürfel mischen.

Eier verquirlen, die Yufka-Blätter mit dem verquirlten Ei gleichmäßig bestreichen. Auf das untere Drittel der Yufka-Blätter mittig je gut 2 EL Sauerkraut und 1 EL Saure Sahne geben, links und rechts Platz zum Rand hin lassen. Die Blätter vom linken und rechten Rand einschlagen und die gefüllten Yufka-Blätter zusammenrollen. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen etwa 20 Minuten backen.

Tipp
Dazu mit frischen Korianderblättern (gehackt), Olivenöl, Limettenschale und Saft gewürzten Reis reichen.

Fisch in süß-saurer Sauce

Dieses aus China stammende Rezept verlangt einen bissfesten Fisch, Pangasius-Filets aus Bio-Aquakultur eignen sich dafür hervorragend. Unsere Erfahrung: In der chinesischen Küche nicht mit Ingwer geizen, denn der gibt den Speisen eine markante wie typische Note.

Fisch in süß-saurer Sauce

Zutaten für 6 Portionen
750 g Fischfilet, z.B. Bio-Pangasius, in mudgerechte Stücke zerteilt
4 cm Stück Ingwer, fein gehackt
4 EL Reiswein oder trockener Sherry
4 Frühlingszwieblen, in feine Röllchen geschnitten
2 Zwiebeln, halbiert und in Scheiben geschnitten
3 grüne Paprika, in feine Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3 EL neutrales Öl
1 Prise Salz

Sauce
250 ml Gemüsebrühe
2 EL Rohrzucker
8 EL Tomatenketchup
2 EL Sojasauce
4 TL Worcestershire-Sauce
4 TL Maisstärke oder Kartoffelstärke

Besondere Küchenutensilien
– Wok –

So gelingt es
Von den Frühlingszwiebeln eine Hand voll grüne Röllchen beiseite stellen.

Ingwer, übrige Frühlingszwiebeln, Salz und Reiswein oder Sherry in eine Schüssel geben, das etwas gesalzene Fischfilet etwa 30 Minuten darin marinieren. Kühl stellen.

Öl im Wok oder eine breiten Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprika etwa 5 Minuten schmoren, dann die Brühe angießen und aufkochen lassen. Mit Ketchup, Zucker, Sojasauce und Worcestershire-Sauce würzen.

In einer Tasse die Stärke mit etwas Wasser verrühren und zur Sauce geben. Rühren und aufkochen lassen. Zuletzt den Fisch mit der Marinade zur Sauce geben und rund 5 Minuten ziehen lassen, die Sauce sollte dabei nicht mehr kochen.

Tipp
Dazu passen bissfest gekochter Reis sowie ein knackiger Salat mit Sojasprossen, Gurke und Tomaten.

Nasi Goreng

Aus Indonesien stammt dieses köstliche Reisgericht. Eine leckere Variante ist die Zubereitung mit Nudeln statt mit Reis, dann heißt es Bami Goreng. Von Nasi Goreng gibt es hunderte Varianten. Statt Garnelen kann auch gebratenes Fleisch untergehoben werden; typisch sind aber auf jeden Fall das gebratene Spiegelei und die Röstzwiebeln.

Nasi Goreng

Zutaten für 6 Portionen
350 g Langkorn-Reis, gekocht
500 g Garnelen, geschält
3 große Zwiebeln, in Ringe geschnitten
6 Schalotten, fein gehackt
3 rote Chilies, fein gehackt
1 ½ EL Tomatenketchup
3 EL süße Sojasauce
1 ½ TL Paprikapulver, edelsüß
1 ½ TL Zucker
Salz
6 Spiegeleier
Neutrales Öl
Korianderblätter zum Garnieren

Besondere Küchenutensilien
– keine –

So gelingt es
Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelringe darin goldgelb rösten. Herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten.

Das meiste Öl abgießen, die Garnelen von beiden Seiten je zwei Minuten anbraten und herausnehmen.
Anschließend die Schalotten und die Chilies in der Pfanne sanft schmoren. Den Reis dazu geben, kurz anbraten. Ketchup und Sojasauce dazu geben und unterrühren. Mit Zucker, Paprikapulver und Salz würzen. Garnelen hinzufügen und nur kurz noch einmal mit erhitzen.

Den fertigen Reis auf Tellern servieren, mit je einem Spiegelei belegen und mit Koriander garnieren.