Themenwoche Spanien: Paella

Zum Abschluss unserer Themenwoche Spanien darf natürlich eine Paella nicht fehlen! Die für die Zubereitung typische flache Pfanne gab diesem Spanien-Klassiker seinen Namen, wobei es DIE Paella natürlich nicht gibt. Es gibt unzählige Varianten wie zum beispiel Paella Marinara, Paella Velenciana, Paella de verduras (Gemüse-Paella) ….

Paella

Zutaten für 4 Portionen

125 g getrocknete weiße Bohnenkerne, über nach eingeweicht

250 g frische dicke grüne Bohnenkerne

1 Huhn, ca. 1 kg, das Fleisch in groben Stücken ausgelöst bzw. geschnitten

1 kleine Chorizo (spanische Paprikawurst), in Scheiben geschnitten

12 Garnelen, aus der Schalen gelöst

125 g Tomaten, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

1 g Safranfäden, in heißem Wasser aufgelöst

1 Hand voll Erbsenschoten

375 g Reis (Arborio)

1,2 Liter Gemüsefond oder Hühnerfond

Salz

Pfeffer

Olivenöl

1 Zitrone

 

Besondere Küchenutensilien

– Große, weite Pfanne –

 

So gelingt es

Geflügelstücke mit Salz und Pfeffer würzen.

Olivenöl in einer großen, weiten Pfanne erhitzen und das Geflügelfleisch rundum anbraten. Die Chorizo dazu geben und ebenfalls anbraten. Anschließend die Garnelen hinzufügen und auf jeder Seite maximal drei Minuten anbraten. Alles aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.

Grüne Bohnen, Tomaten und Knoblauch in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. Die Bohnen in die Pfanne geben und den Fond angießen. Nach 10 Minuten den Reis und den Safran unterheben, aufkochen lassen und rund 15 Minuten mild köcheln lassen, dabei immer wieder kurz umühren.

Nun zuerst das Geflügelfleisch und die Chorizo zurück in die Pfanne geben und gut unterheben. Nach 5 Minuten die Garnelen in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit ein paar Spritzern Zitronensaft würzen und servieren. Dazu passen ein knackiger Blattsalat und etwas Weißbrot.

 

Gemüsetopf mit Minzesauce

Nach einer erholsamen und langen Sommerpause ist die Geschmackschule wieder zurück mit wochentäglich neuen Rezepten – und am heutigen Meatless Monday natürlich mit einem vegetarischen Gemüsetopf, der durch eine kalte Knoblauch-Minze-Sauce eine besondere Raffinesse bekommt. Noch gibt es auf den Wochenmärkten erstklassiges Sommergemüse – also: zuschlagen und nachkochen! Einen solchen Eintopf kann man großzügig bemessen, kalt stellen, ein paar Tage später aufwärmen und noch einmal genießen.

Gemüsetopf mit Minzesauce

Zutaten für 2 Portionen

250 g Naturjoghurt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

3 Zweige Minze, fein gehackt

½ TL Salz

3 Zwiebeln, in grobe Stücke geteilt

2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten

250 g grüne Prinzessbohnen, geputzt, Enden abgeschnitten

4 Möhren, schräg in dickere Scheiben geschnitten

1 gelbe Paprika, gewürfelt

1 grüne Paprika, gewürfelt

500 g Tomaten, gewürfelt

½ Bund Basilikum, fein gehackt

Salz

Pfeffer

Olivenöl

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Für die Minzesauce Joghurt, Knoblauch, Minze und Salz in einer kleinen Schüssel verrühren, kalt stellen und gut durchziehen lassen.

Olivenöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Erst die Möhren, dann die Bohnen dazu geben und gut 5 Minuten mitgaren, immer wieder mal umrühren. Paprikawürfel zum Gemüse geben und gut 10 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Tomatenstücke unterheben, die Hitze reduzieren und mit aufgelegtem Deckel etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen (umrühren nicht vergessen!) bis die Bohnen gar sind. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann das Basilikum unterheben. Das Schmorgemüse zusammen mit der Minzsauce servieren.
Tipp

Hierzu passen hervorragend etwas Fladenbrot und ein knackiger Blattsalat.

Themenwoche Mexiko: Schwarze Bohnensuppe

Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen kommen in der deutschen Küche leider immer seltener auf den Tisch, dabei strotzen sie nur so voller Eiweiß und Mineralien. So auch diese deftige Suppe im Rahmen unseren Themenwoche Mexiko:

Schwarze Bohnensuppe

Zutaten für 6 Portionen

375 g getrocknete schwarze Bohnen, über Nacht eingeweicht

75 g durchwachsener Speck, fein gewürfelt

1 ½ große Zwiebeln, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

400 g Fleischtomaten, gewürfelt

1,5 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe

2 Lorbeerblätter

1 ½ TL Oregano

4 Zweige Zitronenmelisse, in feine Streifen geschnitten

6 TL Creme fraiche

Salz

Pfeffer

6 Limettenscheiben

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– Pürierstab oder Küchenmixer –

 

So gelingt es

Eingeweichte Bohnen und Lorbeerblätter in einem Topf mit viel Wasser (ohne Salz!) etwa 70 Minuten zugedeckt weich kochen. Durch ein Sieb abgießen, Lorbeerblätter entfernen und die Bohnen in einem Mixergrob pürieren.

Ein paar Spritzer Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Speck darin auslassen. Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Tomaten mit dem Bohnenpüree in den Topf geben, Brühe angießen und alles aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Die Zitronenmelisse einrühren, die Suppe mit je einem Klecks Creme fraiche und einer Limettenscheibe auf Suppentellern servieren. Brot dazu reichen.