Linsen indische Art

Eine tolle und einfach zuzubereitende Beilage zu kross gebratenem, würzigen Fisch oder zu exotischen Garnelenspießen!

Der morgige Beitrag fällt wegen des Feiertags aus, unser nächstes Rezept folgt am 4. Oktober.

Linsen indische Art

Zutaten für 2 Portionen

200 g kleine Linsen (Rote Linsen, Gelbe Linsen oder Puy-Linsen)

1 Zwiebel, fein gehackt

3 cm Ingwerwurzel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten

1 ½ EL neutrales Öl

½ TL Korianderkörner, im Mörser zermahlen

½ TL Kreuzkümmel, im Mörser zermahlen

¼ TL Kardamomkörner, im Mörser zermahlen

¼ TL Kurkumapulver

¼ TL gekörnte Gemüsebrühe

Salz

 

Besondere Küchenutensilien

– Mörser –

 

So gelingt es

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel und die Ingwerscheiben darin andünsten. Alle Gewürze dazu geben und maximal eine Minuten mitdünsten. Dann die Linsen in den Topf geben, so viel Wasser dazu geben, dass die Linsen damit bedeckt sind. Aufkochen lassen und die Gemüsebrühe unterheben. Deckel auflegen und bei ganz milder Hitze die Linsen bissfest weich garen (ca. 30 Minuten lang).

Mit etwas Salz abschmecken

 

Tipp

Ingwer zu schälen ist ganz einfach! Dazu mit der Kante eines Teelöffels die Rinde abschaben. Das ist schneller und effektiver als mit einem Messer.

 

Veggie-Burger indisch

Dieses vegetarische Hamburger-Rezept haben wir ebenfalls aus Kanada mitgebracht, daher auch die für uns untypischen Mengenangaben nach Tassen-Maß. Unser heutiger Beitrag zum Meatless Monday, der sogar „eingefleischte“ Fleischfans überzeugen dürfte:

Veggie-Burger indisch

Zutaten für 2 Portionen

¼ Tasse Puy Linsen

200 g Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten

¼ Tasse Möhren, in kleine Würfel geschnitten

¼ Tasse Blumenkohl, in kleine Stücke geschnitten

¼ Tasse Tiefkühl-Erbsen

¼ Tasse Zwiebeln, gewürfelt

½ TL Ingwer, fein gehackt

½ TL Kreuzkümmel, gemahlen

½ TL Currypulver, mild

½ TL Koriandersaat, gemahlen

½ TL Kurkuma

½ TL Pfeffer, gemahlen

⅛ Tasse Mehl

1 großes Bio-Ei

¼ Tasse Paniermehl

¼ Tasse Olivenöl

2 – 3 Hamburger-Brötchen

4 Scheiben Tomate

2 – 3 Scheiben Cheddar

2 Salatblätter

Ketchup

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Linsen waschen und mit etwas Wasser sowie den Kartoffeln zum Kochen bringen, Deckel auflegen und bei milder Hitze rund 20 Minuten garen, zum Schluss salzen. Karotten und Blumenkohl in einem zweiten Topf mit etwas Salzwasser zum Kochen bringen und in ca. 12 bis 15 Minuten weich garen. In den letzten 4 Minuten Garzeit die Erbsen zum Gemüse geben und mitgaren.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin sanft dünsten. Dann die Zwiebeln mit den gesamten Kräutern würzen und nach einer Minute von der Flamme nehmen. Kartoffeln und Linsen sowie das gegarte Gemüse abgießen, abtropfen lassen und unter die gewürzten Zwiebeln heben. Abkühlen lassen und aus der Masse 2 bis 3 Hamburger-Patties formen, bei Bedarf mit etwas Paniermehl binden.

Mehl, Ei und Paniermehl auf drei Tellern verteilen. Jedes Pattie erst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in Paniermehl wenden.

Die Patties rund 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, dann im etwas Olivenöl ausbraten. Die Burger-Brötchen mit Salat, den gegarten Patties, Cheddar und Tomatenscheiben belegen und mit Ketchup abrunden.

Rhabarber-Chutney

Dieses Chutney passt hervorragend zu weißem Spargel und natürlich zu Wild, Grillfleisch oder auch zu indischen Reisgerichten.

Rhabarber-Chutney

Zutaten für 2 Portionen

250 g Rhabarber, geschält und in kleine Würfel geschnitten

125 g Erdbeeren oder Himbeeren, geviertelt

200 g Zwiebeln, fein gehackt

400 g Rohrzucker

125ml Weißweinessig

75 ml Apfelessig

50 ml Wasser

½ TL Salz

½ TL Korianderkörner, im Mörser zerstoßen

¼ TL Nelkenpulver

 

Besondere Küchenutensilien

– Mörser –

 

So gelingt es

Alle Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Zunächst bei mittlerer, später bei kleiner Hitze in etwa 60 Minuten musig einkochen lassen.

Am Ende noch einmal mit Salz abschmecken und mit reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

 

 

Lammcurry mit Ananas

Von indischen Currys können wir in der Geschmackschule gar nicht genug bekommen. Und weil es bei einem Curry vor allem auf die richtige Gewürzmischung ankommt, greifen wir ausnahmsweise sogar mal zu einem empfehlenswerten Fertigprodukt: Pataks Currypasten im Glas sind wirklich hervorragend und ohne bedenkliche Zusatzstoffe!

Lammcurry mit Ananas


Zutaten für 6 Portionen
1500 g Lammgulasch
1 Ananas, in kleine mundgerechte Stücke geschnitten
300 g Gemüsezwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, ausgepresst
1 rote Chili, fein gehackt
800 ml Hühnerbrühe
200 ml Kokosmilch
100 ml Naturjoghurt
½ Glas Pataks Rogan Josh Currypaste
30 g Butterschmalz
Salz
Zitronensaft
Koriander, fein gehackt

Besondere Küchenutensilien
– keine –

So gelingt es
Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen, das Fleisch darin kräftig anbraten. Hitze reduzieren und die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Chili dazu geben, anschmoren. Currypaste unterrühren und nicht mehr als eine Minute schmoren lassen, dann Brühe und Kokosmilch angießen und bei milder Hitze zugedeckt rund 1 Stunde schmoren lassen.

Joghurt und Ananasstücke dazu geben, mit Salz abschmecken und kurz aufkochen lassen. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft würzen und das ganze mit Koriander bestreut servieren.

Tipp
Dazu Basmati-Reis und Mango Chutney servieren.

Indisches Curry mit Hähnchenbrustfilets – Chicken Tikka Masala

Hier kommt nun das versprochene Curry-Rezept! Bei einem Curry kommt es vor allem auf die Gewürzmischung und Qualität des Currys an. Wir stehen total auf Currypasten im Gegensatz zu Currypulver, und die besten fertigen Currypasten stammen weiterhin von Pataks (im Asia-Shop zu finden). Und wenn es um Geflügel geht, kommt für uns nur Bio-Qualität in Frage!

 

Chicken Tikka Masala

Zutaten für 6 Portionen

4 Bio-Hähnchenbrustfilets ohne Haut

2 Zwiebeln

1 rote Chili, in feine Ringe geschnitten

1 daumengroßes Stück Ingwer, in feine Scheiben geschnitten

1 Bund Koriandergrün

1 Stück Butterschmalz

½ Glas Pataks Tikka Masala Curry oder Pataks Curry Extra Hot

400g Dose stückige Tomaten

400ml Kokosmilch

200g Naturjoghurt

1 kleine Hand voll Mandelblättchen

1 Zitrone, in Spalten geschnitten

Meersalz

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Besondere Küchenutensilien

– großer Topf oder Wok mit Deckel –

 

So gelingt es

Das Hähnchenfleisch in fingerdicke Streifen schneiden. Die Zwiebeln halbieren und in dünne Ringe schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Diese beiseite stellen. Die Korianderstiele in kleine Stücke hacken.

In einem großen Topf oder Wok das Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebeln dazu geben und bei kleiner Hitze glasig schmoren. Chili, Korianderstiele und Ingwer dazu geben und etwa 5 Minuten mit schmoren.

Die Hitze etwas höher einstellen, die Hähnchenbrustfilets dazu geben und kräftig anbraten. Die Currypaste gut unterrühren und höchstens 2 Minuten mit braten. Tomaten und Kokosmilch einrühren, mit Salz würzen und das Ganze zum Kochen bringen. Deckel auflegen und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten gar schmoren. Falls die Sauce zu sehr eindickt, heißes Wasser angießen. Immer wieder mal umrühren.

Am Ende der Garzeit noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Tellern servieren, Basmati-Reis dazu reichen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit Mandelblättchen und Korianderblättern garniert servieren.