Mojo verde

Von Tim Mälzer stammt dieses geniale Rezept, das auf einer spanischen Tafel nicht fehlen sollte. Das grüne Mojo passt hervorragend zu Papas arrugadas (in viel Salzwasser gekochte, kleine Kartoffeln mit Schale)!

Mojo verde

Zutaten

1 grüne Paprikaschote, entkernt und grob gewürfelt

1 scharfe grüne Peperoni, entkernt und grob gewürfelt

½ Bund Petersilie

1 Bund Koriandergrün

1 Knoblauchzehe

100 ml Olivenöl

1 Prise Zucker

Salz

Saft einer ½ Limette

 

Besondere Küchenutensilien

– Küchenmixer / Blitzhacker oder Mörser –

 

So gelingt es

Alle Zutaten in den Blitzhacker geben und zu einer cremigen Masse zerkleinern, mit Salz und Limettensaft abschmecken.

 

 

 

Rosenkohlsalat

Am Meatless Monday verführt dieser köstliche vegane Salat mit nussig-fruchtigen Aromen, gepaart mit dem kräftigen Geschmack das Rosenkohls.

Lauwarmer Rosenkohlsalat

Zutaten für 2 Portionen

200 g Rosenkohl, geputzt und gewaschen

2 Kugeln gekochte Rote Bete

1 reife Birne

2 Hände voll Salatmischung (z.B. Feldssalat, Radicchio, Lollo Rosso), gewaschen

30 g Walnüsse oder Pinienkerne

1 EL Zitronensaft

 

1 – 2 EL Himbeeressig

1 EL Agavendicksaft

½ TL scharfer Senf

Salz

Pfeffer

Olivenöl

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Rosenkohl in etwas Salzwasser maximal 5 Minuten blanchieren, so dass dieser noch bissfest ist. Herausnehmen und beiseite stellen.

Rote Bete in ca. 1 cm große Würfel schneiden, Birne ebenfalls würfeln und mir dem Zitronensaft mischen. Nüsse hacken. Nüsse oder Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Für das Dressing Himbeeressig, Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, Senf und Olivenöl gut verrühren.

Salatmischung auf zwei Teller verteilen, Rote Bete, Nüsse und Birne darüber verteilen. Rosenkohl in einer Pfanne in etwas Olivenöl goldgelb anbraten und auf den Salat geben, das Dressing gleichmäßig über den Salat gießen.

Tipp

Dazu passt ein krosses Weißbrot; Liebhaber von Meeresfrüchten können noch gebratene Jakobsmuscheln oder Garnelen dazu geben.

 

Thailändischer Pilzsalat

Am Meatless Monday präsentieren wir einen veganen Pilzsalat aus Thailand, der eine tolle Beilage für ein Thai-Menü und unkompliziert vorzubereiten ist.

Thailändischer Pilzsalat

Zutaten für 2 Portionen

4 getrocknete Tongku-Plize, in heißem Wasser eingeweicht

4 getrocknete Mu-Err-Pilze, in heißem Wasser eingeweicht

120 g Austernpilze, in Streifen geschnitten

120 g Champignons, in Scheiben geschnitten

3 Schalotten, in dünne Ringe geschnitten

40 g Selleriegrün, grob gehackt

½ rote Chili, fein gehackt

20 g Minzeblätter, fein gehackt

2 EL Limettensaft

1 ½ EL Sojasauce

¼ TL Salz

1 EL Rohrzucker

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Rund 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und alle Pilze darin für 1 Minute blanchieren. Durch ein Sieb schütten und gut abkühlen lassen.

Schalotten, Minze, Selleriegrün, Chili, Sojasauce, Limettensaft, Salz und Rohrzucker in einer Schüssel gründlich verrühren und abschmecken. Es sollte deutlich süß-sauer schmecken. Die abgetropften und abgekühlten Pilze in die Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen, sofort servieren.

 

Linsen indische Art

Eine tolle und einfach zuzubereitende Beilage zu kross gebratenem, würzigen Fisch oder zu exotischen Garnelenspießen!

Der morgige Beitrag fällt wegen des Feiertags aus, unser nächstes Rezept folgt am 4. Oktober.

Linsen indische Art

Zutaten für 2 Portionen

200 g kleine Linsen (Rote Linsen, Gelbe Linsen oder Puy-Linsen)

1 Zwiebel, fein gehackt

3 cm Ingwerwurzel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten

1 ½ EL neutrales Öl

½ TL Korianderkörner, im Mörser zermahlen

½ TL Kreuzkümmel, im Mörser zermahlen

¼ TL Kardamomkörner, im Mörser zermahlen

¼ TL Kurkumapulver

¼ TL gekörnte Gemüsebrühe

Salz

 

Besondere Küchenutensilien

– Mörser –

 

So gelingt es

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel und die Ingwerscheiben darin andünsten. Alle Gewürze dazu geben und maximal eine Minuten mitdünsten. Dann die Linsen in den Topf geben, so viel Wasser dazu geben, dass die Linsen damit bedeckt sind. Aufkochen lassen und die Gemüsebrühe unterheben. Deckel auflegen und bei ganz milder Hitze die Linsen bissfest weich garen (ca. 30 Minuten lang).

Mit etwas Salz abschmecken

 

Tipp

Ingwer zu schälen ist ganz einfach! Dazu mit der Kante eines Teelöffels die Rinde abschaben. Das ist schneller und effektiver als mit einem Messer.

 

Ofen-Gemüse

Am heutigen Meatless Monday gibt es Gemüse satt – und zwar ganz einfach aus dem Ofen. Dieses vegane Gericht zeigt, dass man auch von Gemüse allein richtig satt werden kann. Die Kräuter und Röstaromen verbreiten in der Küche einen herrlichen Duft!

Ofen-Gemüse

Zutaten für 4 Portionen

1 Zucchini

1 kleine Aubergine

1 mittelgroße Fenchelknolle

2 Stangen Staudensellerie

10 kleine Champignons

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

1 grüne Paprika

5 Tomaten, das Fruchtfleisch entfernt

4 Möhren

2 mittelgroße Zwiebeln, in Achtelstücke geschnitten

8 Knoblauchzehen, angedrückt

4 Zweige Rosmarin, gehackt

6 Zweige Thymian, gehackt

Salz

Pfeffer

Olivenöl

Besondere Küchenutensilien

– Backblech, Backofen mit Grillfunktion (möglichst) –

So gelingt es

Backofen auf rund 180° C vorheizen.

Gemüse waschen und säubern. Das harte Gemüse, besonders Fenchel und Sellerie, eher dünn schneiden, das weiche Gemüse in dickere Stücke bzw. Scheiben schneiden. Champignons ganz lassen. Alles in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Händen gut vermengen. Zwei, drei Minuten ziehen lassen, dann das Olivenöl unterheben.

Das Backblech auf die mittlere Schiene geben und das Gemüse ca. 45 Minuten bei 200° C und eingeschalteter Grillfunktion für weitere 15 Minuten goldbraun rösten.
Tipp

Dazu passt hervorragend ein Dip aus Naturjoghurt, gehackter Minze und etwas Salz sowie krosses Weißbrot und ein grüner Salat.

Kartoffelsuppe

Schmeckt wie bei Großmuttern und ist sogar vegan! Diese Kartoffelsuppe ist ein wahrer Küchenklassiker, lässt sich aber natürlich immer wieder auch nach eigenen Vorlieben variieren. Eine Suppe kocht sich besser in etwas größerer, daher hier eine 4 Portionen-Menge:

Kartoffelsuppe

Zutaten für 4 Portionen

750 g Kartoffeln, festkochend, geschält und in Würfel geschnitten

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten

2 Stangen Staudensellerie oder ein Stück Knollensellerie, fein gewürfelt

3 Möhren, grob gewürfelt

½ Tasse Tiefkühl-Erbsen

20 g Butter

1,5 Liter Gemüsefond

½ TL Majoran

2 EL Petersilie

Salz

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Butter in einem Suppentopf zerlassen, zunächst die Zwiebel glasig dünsten, dann Lauch, Möhren und Sellerie dazu geben. Etwa 7 Minuten sanft dünsten lassen, dann die Kartoffeln hinzu fügen und kurz anschmoren lassen. Gemüsefond angießen und zum Kochen bringen. Mit Majoran würzen und das ganze 15 Minuten köcheln lassen.

Nun noch die Tiefkühlerbsen in den Top, mit Petersilie und Salz würzen und noch einmal 5 Minuten mild köcheln lassen.

Tipp

Wer es mag, gibt noch einen Klecks Saure Sahne auf den Teller oder bereichert die Suppe mit dünnen Streifen Räucherlachs und etwas Dill statt Petersilie.

Themenwoche Sizilien: Salamureci

Mit einer Themenwoche Sizilien verabschiedet sich die Geschmackschule in die Sommerpause! Am 9. September geht es hier mit neuen Rezepten weiter. Wir wünschen allen Freunden und Lesern schöne Sommertage!!!

Altes Brot einfach wegzuwerfen, das konnte sich viele Jahrhunderte lang niemand auf Sizilien leisten, und es ist auch heute wieder mehr als „out“. Hier eine sizilianische Anregung, was sich mit altbackenem Brot anstellen lässt.

Salamureci 

Zutaten für 2 Portionen

500 g Tomaten, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

½ Bund Basilikum, gehackt

2 Scheiben altbackenes Landbrot, in Würfeln geschnitten

Salz

Pfeffer

3 EL Olivenöl

Etwas Wasser

 

Besondere Küchenutensilien

– keine –

 

So gelingt es

Tomaten in eine kleine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Knoblauch, das Olivenöl und das Basilikum unterheben. 5 Minuten ziehen lassen, anschließend mit etwas Wasser beträufeln, das Brot dazu geben und sofort servieren.

 

Sizilianischer Zitronen-Dip

Dieser Dip passt hervorragend zu frischem Ciabatta oder Focaccia, ist aber auch absolut genial auf gegrilltem Fisch wie z.B. Doraden.

Sizilianischer Zitronen-Dip 

Zutaten für 2 Portionen

2 Bio-Zitronen

3 EL Petersilie, gehackt

2 Knoblauchzehen, ausgepresst

Salz

4 EL Olivenöl

Besondere Küchenutensilien

– keine –

So gelingt es

Die Schale einer Zitronen abreiben und in eine kleine Schüssel geben. Die Zitronen filettieren. Den Saft, der an den abgeschnittenen Zitronenschalen und im Kerngehäuse steckt, in die kleine Schüssel pressen. Zitronenfilets in grobe Stücke teilen und in die Schüssel geben. Knoblauchzehen unterrühren und den Dip mit Salz abschmecken. Olivenöl einrühren.

Choucroute vegan

Ein echtes elsässisches Choucroute (= Sauerkraut) kommt mit Bergen von Fleisch daher, aber diese vegane Variante passt natürlich viel besser zum heutigen Meatless Monday und braucht sich geschmacklich nicht zu verstecken:

Choucroute vegan

Zutaten für 2 Portionen

100 g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten

2 Tofu-Wiener Würstchen

250 g frisches Sauerkraut

1 TL gekörnte Gemüsebrühe

100 ml trockener Weißwein

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Möhre, in kleine Würfel geschnitten

1 kleiner säuerlicher Apfel (z.B. Boskopp), in feine Scheiben geschnitten

3 Wacholderbeeren, leicht angedrückt

Salz

Pfeffer

2 TL gehackte Petersilie

Neutrales Pflanzenöl

4 Kartoffelklöße

Besondere Küchenutensilien

– keine-

So gelingt es

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Das Sauerkraut dazu geben und 5 Minuten mitdünsten. Räuchertofu, Möhre und Apfel unterheben und mit Weißwein ablöschen. Mit gekörnter Brühe, Salz, Pfeffer und Wacholderbeeren würzen. Eventuell noch etwas Wasser hinzu fügen, Deckel auflegen und 40 Minuten bei milder Hitze garen.  Dann noch die Würstchen aufs Sauerkraut legen und bei geschlossenem Deckel diese für 5 Minuten erhitzen.

In der Zwischenzeit die Klöße nach Packungsanweisung zubereiten und mit Petersilie bestreut zu dem Sauerkraut servieren.

Focaccia alla genovese

Dies ist im Prinzip auch das Grundrezept für klassischen Pizzateig. Wer keinen Küchenmixer hat, kann den Teig auch auf ganz traditionelle Art pur mit den Händen rühren und kneten. Statt Rosmarin lässt sich dieses Brot auch mit Oregano oder Kümmel bestreuen.

 

Focaccia alla genovese 

Zutaten für 1 Brot

250 g Weizenmehl, am besten italienisches der Qualität “00”

½ Würfel Hefe

100 ml lauwarmes Wasser

½ TL Salz

1 TL Rohrzucker

2 EL Olivenöl

2 Zweige Rosmarin, die Nadeln grob gehackt

Mittelgrobes Meersalz

 

Besondere Küchenutensilien

– Küchenmixer mit Knethaken und einen Teigroller –

 

So gelingt es

Backofen auf 250° C vorheizen. Ein Backblech mit etwas Olivenöl bestreichen und eine Prise von dem mittelgroben Meersalz gleichmäßig darauf verteilen.

Die Hefe in das lauwarme Wasser geben und darin unter rühren auflösen. Kurz ruhen lassen. Mehl in eine Rührschüssel geben, eine Mulde darin eindrücken. Zucker, einen ½ TL Salz in die Schüssel geben. Anschließend Olivenöl dazu geben und dann die aufgelöste Hefe mit Hilfe eines Küchenmixers mit Knethaken kräftig durchrühren. Zuletzt noch ein paar Minuten mit den Händen durchkneten.

Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und gut eine Stunde an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen. Dann noch einmal mit den Händen gut durchkneten. Mit einem Teigroller rund ausrollen. Auf das Backblech legen, die obere Seite mit Olivenöl einpinseln und mit etwas Salz und dem Rosmarin bestreuen.

Im Ofen auf unterer Schiene gut 12 Minuten backen.